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Wenn das erste Spiel verloren geht...

Grizzlys Wolfsburg - DEL-Play-Offs Wenn das erste Spiel verloren geht...

Dass „das erste Spiel der Serie schon das wichtigste sein kann“, hatte Grizzly-Trainer Pavel Gross vor dem Start der DEL-Play-Offs mehr als einmal betont. Jetzt muss man aus Sicht des Wolfsburger Eishockeys allerdings hoffen, dass er Unrecht hat.

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Erstes Spiel verloren: Gerrit Fauser (M.) und die Grizzlys unterlagen Düsseldorf am Mittwoch zum Play-Off-Auftakt mit 1:4.

Quelle: Photowerk (he)

Denn das erste Viertelfinale gegen die DEG ging für die Grizzlys am Mittwoch mit 1:4 verloren, Gross‘ Team steht vor Spiel zwei (am Freitag um 19.30 Uhr in Düsseldorf) entsprechend unter Druck.

Niederlage im ersten Spiel - seit die Grizzlys 2009 Jahr für Jahr die Play-Offs erreichten, gab‘s das dreimal. 2009 ging‘s mit einem 1:2 gegen Augsburg los, Wolfsburg gewann die Best-of-Five-Serie der Pre-Play-Offs noch mit 3:1. 2012 wurde der Play-Off-Start mit 1:2 gegen Straubing verpatzt, Wolfsburg verlor auch die nächsten drei Spiele der Serie. Und 2013 ging der Auftakt in Nürnberg mit 2:3 verloren, Wolfsburg drehte die Best-of-Three-Serie mit zwei Siegen.

Für Grizzly-Manager Charly Fliegauf haben Statistiken dieser Art nicht viel Aussagekraft, aber: „Diesmal ist es eine Best-of-Seven-Serie, da sorgt eine Niederlage nicht für ganz so viel Druck - auch wenn das 1:4 vom Mittwoch natürlich ärgerlich bleibt.“ Was muss sein Team am Freitagabend besser machen? Fliegauf: „Noch mehr Fehler vermeiden - und jeden Wechsel, jede Minute auf dem Eis konsequent zu Ende spielen.“

Am Donnerstag gab es für die Mannschaft vor der Abfahrt ein lockeres Training, dann ging es Richtung Westen. Personell ändern dürfte sich im Vergleich zum ersten Spiel nichts; Lubor Dibelka fuhr zwar mit, befindet sich nach seiner Gehirnerschütterung aber weiter nur im Aufbautraining.

Die Düsseldorfer kamen nach dem Spiel in Wolfsburg wegen einer Autobahn-Sperrung erst am Donnerstag früh um halb vier wieder daheim an und gingen dann am Mittag zu einer Lockerungs-Einheit aufs Eis. Verteidiger Tim Conboy fasste die DEG-Stimmung so zusammen: „Wir sind sehr glücklich - aber noch ist nichts erreicht!“

apa

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