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Weiß fehlt länger: Grizzlys suchen neuen Stürmer

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Weiß fehlt länger: Grizzlys suchen neuen Stürmer

Die Verletzungsseuche hat die Grizzlys Wolfsburg weiter fest im Griff. Bei Stürmer Alexander Weiß, dem neuesten Ausfall, sieht es nicht ganz unerwartet nicht gut aus - Manager Charly Fliegauf sagt: „Ich würde gerne noch einen Stürmer holen.“ Bis zum 15. Februar könnte der Eishockey-Vizemeister noch eine Lizenz an einen Import-Spieler vergeben.

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Lange Zwangspause droht: Alexander Weiß wird am Donnerstag noch einmal an der Schulter untersucht, die Grizzlys suchen Ersatz.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Weiß, immerhin acht Treffer und im Powerplay gesetzt, hatte sich am Sonntag in Düsseldorf bei einem Foul von Tim Conboy an der Schulter verletzt. Als die Grizzlys meldeten, er falle „bis auf Weiteres“ aus, klang das schon nicht gut und hatte seinen Grund. Weitere Untersuchungen sollten folgen. Eine steht am Donnerstag in Köln an. Fliegauf bangt schon: „Ich befürchte, es könnte länger dauern mit Alex.“ Selbst wenn Weiß, und danach sah es am Sonntagabend noch aus, glimpflich davonkommt, nicht operiert werden und seinen Arm vielleicht nur einige Wochen schonen muss, ist es vielleicht schon zu viel. Zumal die Grizzlys noch weitere Ausfälle haben, die allesamt als Leistungsträger eingeplante Akteure betreffen.

Eine Ausländerlizenz haben die Wolfsburger noch frei. Neun Import-Akteure dürfen spielen, für Kris Foucault ist die Saison vorbei, Wolfsburg hätte also selbst wenn alle Spieler fit sind, nur einen überzähligen Ausländer. Allerdings schiebt sich das Comeback von Center Stephen Dixon immer weiter nach hinten. Ein Grund mehr, noch einmal nachzulegen.

Ob die Grizzlys allerdings einen geeigneten Kandidaten finden, steht auf einem anderen Blatt. Ihr finanzieller Rahmen ist eng, an Spieler wie Charles Linglet, den jüngst die Eisbären Berlin holten, oder Rob Schremp (zuletzt Langnau/Schweiz; Vertrag aufgelöst) bräuchten die Grizzlys gar nicht zu denken. Und hinzu komme, so erklärt der Wolfsburger Manager: „Die Preise sind sowieso hoch, weil auch noch einige andere Klubs suchen.“ Etwa Wolfsburgs Freitag-Gast und heißester Konkurrent im Kampf um die direkte Viertelfinal-Quali, der ERC Ingolstadt. Trotzdem scheint klar: Einer soll noch kommen.

von Jürgen Braun

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