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Weil sie verkrampfen: Gross streichelt die Stars

Eishockey Weil sie verkrampfen: Gross streichelt die Stars

Wenn Eishockey-Erstligist EHC nicht erstmals seit 2008 die Play-Off-Teilnahme verpassen will, müssen Punkte her. Morgen (19.30 Uhr) bei Kellerkind Schwenningen, am Sonntag (14.30 Uhr) gegen Verfolger DEG. Von den Top-Spielern kam zuletzt wenig Ertrag, Manager Charly Fliegauf hatte sie in die Pflicht genommen. Jetzt streichelt sie Wolfsburgs Coach Pavel Gross mal. Statt zu tadeln. Er weiß: „Wer 14 oder 18 Spiele kein Tor gemacht hat, will viel zu viel.“

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Sieht mit Sorge gewisse Verkrampfungen bei seinen Top-Spielern: EHC-Coach Pavel Gross (l.). Tyler Haskins, hier mit dem 7:0 beim Saisonstart gegen die DEG. Das 4:0 hatte er auch geschossen – danach traf der Kapitän nur noch einmal in 28 Partien.

Damit meint er vor allem Kapitän Tyler Haskins (in den vergangenen 18 Partien ein Tor), jedoch haperte es auch bei Norm Milley und Matt Dzieduszycki. Gross über Phasen wie jetzt: „Da ist die Energie in 25 Sekunden weg, wo Spieler sonst, wenn es läuft, locker 40, 45 Sekunden drauf bleiben können.“ Die Akteure powerten sich aus beim Versuch, es besser zu machen, bohrten mit den Fingern förmlich Löcher in die Schläger, so verkrampft griffen sie den Stock.

Zehn Spiele nur zwei Siege - natürlich war beim EHC zuletzt viel geredet worden. Das Mentale, so verrät der Trainer, war dabei verstärkt ein Thema. Gross ist überzeugt von seinen Schützlingen: „Sie finden den Weg.“

Über die sportliche Situation müsse man nicht mehr reden, findet Keeper Sebastian Vogl: „Es ist an der Zeit, Taten folgen zu lassen. Jeder weiß, worauf es ankommt.“ Zuletzt setzte es zu viele Niederlagen. Vogl: „Jedes Mal liegt es an etwas Anderem.“ Sich selbst nahm er nach seinem Patzer am vergangenen Sonntag gegen Ingolstadt zum 1:3 beim späteren 2:4 nicht aus. Es gelte, alles Positive öfter über 60 Minuten zusammenzubringen. Auch er ist zuversichtlich: „Denn wir sind eine schlaue Mannschaft, fähig aus unseren Fehlern zu lernen.“

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