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Was macht denn Diesel da?

Eishockey Was macht denn Diesel da?

Nanu, was macht der Diesel da? Wird er noch der Joker im Play-Off-Poker? Matt Dzieduszycki, DEL-Toptorjäger der Vorsaison, mischte gestern erstmals seit seiner schweren Verletzung wieder voll im Training mit. Er brennt. Das sieht man. Aber der Klub betont: Das wird nichts.

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Im schwarzen Trikot: Matt Dzieduszycki (r.) mischte gestern erstmals wieder voll im EHC-Training mit. Die Trikotfarbe zeigt an - er darf wieder körperlich attackiert werden.

Quelle: Photowerk (bb)

Trainer Pavel Gross sagte gestern auf WAZ-Nachfrage: „Es ist so, wie wir schon mehrmals gesagt haben, der Diesel bereitet sich schon auf die neue Saison vor.“ Am 13. Spieltag hatte sich der Diesel eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Nach und nach konnte er sein Trainingspensum erhöhen. Am weitesten war der Weg beim Halten des Schlägers, beim Abstützen und beim Schuss. Gestern nun trug der Angreifer erstmals wieder ein schwarzes Trikot. Kein grünes, kein weißes oder blaues (wie gestern Greg Moore, der auf seine Knieschiene wartet, um mehr riskieren zu können). Diese Trikotfarben bedeuten: Nicht checken, nicht hart angehen. Schwarz oder orange heißen: voll im Training.

Und so tauchte der Diesel auch ein, mischte sogar in den teils ruppigen Übungen „Zwei gegen zwei“ mit. Er scharrt mit den Hufen, seine Körpersprache ist schon längst wieder die alte, sein puckhungriger, giftiger Blick auch.

Dzieduszycki schien gestern belastbar, auch schon wieder recht spritzig, auch die Schusskraft des Linksschützen, der sich die linke Schulter verletzt hatte, scheint zu passen. Klar ist: Training ist etwas anderes als ein echtes Spiel. Erst recht ein Play-Off-Spiel. Klar ist aber auch: Wer im Play-Off-Poker noch ein Ass im Ärmel hat, wird es nicht zu früh aufdecken...

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