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Was für die Grizzlys klappen muss

Eishockey – Play-Off-Finale, Spiel 2 Was für die Grizzlys klappen muss

Die Final-Play-Offs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft - Spiel 1 war hochklassig, hochspannend. Der amtierende Meister München gewann nach fast 97 Minuten in der zweiten Verlängerung gegen Wolfsburg. Am Dienstag wollen die Grizzlys die Serie ausgleichen.

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Nein! Wolfsburg stoppt hier mit vereinten Kräften Münchens Torjäger Michael Wolf. Das Spiel in München ging dennoch verloren. Am Dienstag ist Revanche angesagt.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Im engen ersten Spiel gingen beide Teams an die Grenzen, der Herausforderer gab alles gegen den dominanten Titelverteidiger. Am Dienstag (19 Uhr, live auf Sport1) wird es ein Schlüsselspiel für die Grizzlys. Verlieren sie, wird es gegen diese Münchner fast unmöglich, aus dann noch maximal fünf Spielen die nötigen vier Siege zu holen. Doch soweit ist es noch nicht. Die WAZ beantwortet vor Spiel 2 die vier wichtigsten Fragen.

Reicht die Kraft?

„Natürlich reichen die“ - etwas anderes wird kein Profi oder Verantwortlicher sagen. In München waren es draußen über 20 Grad gewesen, die Halle war warm „das geht an die Substanz, die Wechsel wurden immer kürzer“, so Grizzlys-Manager Charly Fliegauf. „Aber München musste auch da durch.“ Wolfsburg zählt zu den fittesten Teams der Liga, selbst Münchens Matchwinner Dominik Kahun anerkannte: „Das war das anstrengendste Spiel meines Lebens. Wolfsburg hört nie auf zu laufen.“ Noch in München begann Wolfsburg mit aktiver Regeneration, es kamen die Faszienrollen und die Ergometer zum Einsatz, Fitness-Coach Anton Blessing versorgte die Cracks mit Nährstoffen und Flüssigkeit.

Welche Rolle spielen die Fans heute?

„Eine große“, sagt der Manager. „Es wird ausverkauft sein, die laute Halle hilft. Bislang haben wir in den Play-Offs gute Heimspiele gemacht, das Publikum kann uns bei einem weiteren helfen.“

Was müssen die Grizzlys besser machen?

„Nicht viel, nur ein paar dumme Strafen weniger wären wichtig“, meint Fliegauf und hat Recht. Ein Wechselfehler, der Stockschlag von Alexander Weiß, ein Foul von Nick Johnson, als Wolfsburg anfangs der zweiten Overtime gerade Überzahl hatte - das sind unnötige Strafen. Ab und an hätte der Puck konzentrierter und schneller aus der eigenen Zone befördert werden können. Die Partie war extrem schnell und hochklassig. Die Grizzlys können aber auch nicht viel besser machen, denn sie spielten anders als in den ersten Partien in Viertel- und Halbfinale (die auch verloren gingen) an der oberen Grenze ihrer Möglichkeiten.

Wird Trainer Gross umbauen?

Ja, wenn Robbie Bina fit ist. Der US-Verteidiger fehlt spürbar, Alexander Dotzler, dem einige nicht erzwungene Fehler unterliefen, nachdem er Situationen erst noch gut gelöst hatte, könnte ein Opfer werden. Auch vorn hätte Gross noch Optionen: Fabio Pfohl, Alexander Karachun oder Kris Foucault). Möglich, dass der Coach da auf die Fitness einzelner Akteure schaut und auf die Wettkampfpraxis (die fehlt Foucault) achtet, nachdem er mit Weiß schon einen Akteur eingebaut hatte, dem Wettkampfpraxis seit Januar fehlt. Die Homogenität wird er nicht aufs Spiel setzen.

von Jürgen Braun

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