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Warum sich Dehner bei den Grizzlys-Fans entschuldigt

Grizzlys Wolfsburg Warum sich Dehner bei den Grizzlys-Fans entschuldigt

Madison/Wolfsburg. Er wechselt vom deutschen Eishockey-Meister zum Vizemeister, hatte in drei der vier Final-Partien für München getroffen, war damit Wolfsburgs Albtraum. In einem Interview für die Homepage seines neuen Klubs entschuldigt sich Verteidiger Jeremy Dehner vorab bei den Anhängern der Grizzlys...

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„Der beste Moment meiner Laufbahn“: Jeremy Dehner nach dem Gewinn der DEL-Meisterschaft in Wolfsburg.

Quelle: Imago

„Ich möchte mich im Voraus für meine Antwort entschuldigen“, sagte er auf die Frage, ob der deutsche Titel der größte Triumph in seiner Karriere war. „Der Gewinn der DEL-Meisterschaft gegen die Grizzlys war der beste Moment in meiner Laufbahn. Ich weiß, dass die Grizzlys-Fans das nicht so gerne lesen werden, aber es war ein großartiges Gefühl. Genau das möchte ich noch einmal erleben. Ich weiß, dass wir eine starke Mannschaft haben, die das Potenzial für einen großen Erfolg besitzt.“

Ihm scheine, „als ob die Grizzlys eine große Familie mit viel Zusammenhalt sind. Für meine Frau und meine zwei Kinder ist das sehr, sehr wichtig.“

Er widmet sich in Wisconsin gerade vor allem Familie und Freunden, wobei er erklärt, dass Eishockey dabei keine große Rolle spielt, obwohl sein Onkel Gary ein NHL-Star (über 1200 Partien) war und sein Neffe Ryan Suter ein Starverteidiger der Nashville Predators in der NHL ist.

Seine künftigen Mitspieler in Wolfsburg freuen sich auf den beweglichen Verteidiger. Dass der Wechsel überhaupt zustande kam, überraschte unter anderem Shooting-Star Fabio Pfohl. Der hatte ein starkes erstes Jahr bei den Grizzlys gespielt. Nach hinten heraus hatte er etwas abgebaut. Was allerdings Gründe hatte: Seit dem Winter spielte der Stürmer unter Schmerzmitteln, in den Play-Offs nur noch mit Spritzen – „sonst wäre es nicht mehr auszuhalten gewesen.“ Mit 17 hatte er einige Schulterprobleme und eine Operation gehabt, dann hatte sich eine Art Überbein entwickelt. Das wurde nach der Saison operativ behoben. Pfohl freut sich: „Es sieht gut aus – ich bin schon wieder fast voll belastbar!“

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