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Warum der München-Punkt trotz Pleite wichtig war

Eishockey – DEL: Tolle Grizzlys-Bilanz Warum der München-Punkt trotz Pleite wichtig war

Eine bärenstarke erste Saisonhälfte hat die Grizzlys Wolfsburg im Eishockey-Oberhaus hingelegt, dann gab es für den Vizemeister nach fünf Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage. Gegen Meister München. Aber: Es reichte nach Verlängerung zu einem Punkt beim 3:4, einem ganz wertvollen Punkt.

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Sie können vorerst zufrieden sein: Die Grizzlys haben eine gute erste Saisonhälfte gespielt. Aber die Mannschaft weiß auch, dass sie sich noch verbessern kann.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Erstens: Im Kampf um die Play-Off-Platzierung zählt jeder Punkt. Dass München die Hauptrunde gewinnt, davon geht jeder aus, dahinter ist es bis Platz acht eng.

Zweitens zeigten die Grizzlys trotz etlicher fehlender Akteure eine Top-Leistung und bewiesen gegen spürbar genervte Stars aus München, dass sie eine Idee haben, wie man den Meister knacken kann.

Mit dem Punkt gegen München hat Wolfsburg nun gegen jede Mannschaft außer Augsburg etwas Zählbares geholt. Routinier Mark Voakes: „Wir wissen nun, dass wir mit jedem Team in der Liga mithalten können. Aber wir wissen auch, dass noch eine Menge Hockey zu spielen ist. Wir haben immer noch Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen.“ Der Mittelstürmer kalkuliert: „Wenn wir weiter hart arbeiten, werden wir auch spät in der Saison noch gut dastehen.“ Ohne Totaleinbruch sollte es für die direkte Play-Off-Quali (bis Platz sechs) reichen.

Die gute erste Saisonhälfte beeindruckte auch Manager Charly Fliegauf: „Unser Plus war, dass alle Jungs ihr Potenzial meistens abgerufen haben, dass jeder seine Rolle, die Coach Pavel Gross klar ansagt, auch annimmt und wir starke Torwart-Leistungen hatten.“

Was den Manager außerdem sehr freute: „Gegen München sind am Ende einer harten Woche alle ans Limit gegangen. Das war richtig stark.“

Zudem erwies sich die Spätverpflichtung Stephen Dixon mit inzwischen elf Punkten und auch vom Spielverständnis her als guter Griff. Das relativ lange Warten erwwies sich nicht als Nachteil. Dazu holte Trainer Gross die Mannschaft zügig aus dem ersten kleinen Loch.

Einzig ein „paar Heimsiege mehr wären schön“, so Fliegauf, „aber in der Summe haut es hin.“ Weil die Grizzlys enorm auswärtsstark waren.

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

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