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Wahnsinn! Wolfsburg jagt den nächsten Rekord

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Wahnsinn! Wolfsburg jagt den nächsten Rekord

Wolfsburg. Noch einmal alle Kräfte mobilisieren, dann geht es für die Grizzlys Wolfsburg und das Eishockey-Oberhaus in die Länderspielpause. Auf den Vizemeister (am Freitag, 19.30 Uhr, gegen Ingolstadt und am Sonntag in München) warten wieder schwere Spiele. Aber das ist jede Woche so. Die Liga ist brutal ausgeglichen. Und: Sie ist extrem auswärtsstark.

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Tolle Perspektive: Siegen die Grizzlys wie im Hinspiel in Ingolstadt am Freitag auch zuhause, ist der sechs Jahre alte Startrekord eingestellt.

Quelle: Imago

„Das Verhältnis müsste 50:50 sein“, schätzte Wolfsburgs Trainer Pavel Gross noch vor den Mittwoch-Partien. Gut geschätzt. Zu dem Zeitpunkt waren knapp mehr Auswärtspunkte (136) als Heimzähler (134) geholt worden. „In einer ausgeglichenen Liga ist das vielleicht gar nicht so ungewöhnlich“, meint der Coach. Wobei die Grizzlys an dieser Schraube mächtig mitgedreht haben. Sechs Spiele, sechs Siege, 100 Prozent in der Fremde - das ist im Moment Liga-Spitze und war Grizzlys-Klub-Rekord. Ob dieser Auswärts-Höhenflug weitergeht, zeigt sich am Sonntag - bei Meister München, der in Wolfsburg gewonnen hatte. Gelingt die Revanche, wäre das Wahnsinn.

Erst einmal zählt der Freitag: In Ingolstadt hatten die Grizzlys knapp gewonnen, auch die Gäste sind mit zehn Auswärtszählern nicht schlecht. Vielleicht bremst Wolfsburg den Auswärts-Wahnsinn der Liga ja am Freitag mit einem Heimsieg. Das würde (bei einem Dreier) die Einstellung des Startrekords (29 Punkte aus 13 Partien) von 2010/11 bedeuten. Auch das wäre Wahnsinn. Am Ende war Wolfsburg Hauptrunden-Erster und kam bis ins Finale. Doch der gleiche Weg wird steinig, davon ist auszugehen. Gross ist sich sicher: „Keine Mannschaft wird bis Januar weit wegziehen, keine Mannschaft wird weit abgeschlagen sein.“

Das Plus der Grizzlys: Sie schienen zuletzt in eigener Halle die Kurve zu kriegen, landeten ihre drei Heimsiege binnen der letzten vier Partien. Siebenmal in Folge gab es Punkte.

Rechnen und kalkulieren verbieten sich die Grizzlys. Dass sie mit Punkten in die Pause wollen, sei doch klar, sagt der zuletzt zum Torjäger aufgestiegene Alexander Weiß (vier Treffer in vier Partien): „Wir sind alle heiß darauf, Spiele zu gewinnen - egal, ob vor oder nach der Pause.“

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