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Vorm Tor: Fauser nimmt Schmerzen in Kauf

EHC Wolfsburg Vorm Tor: Fauser nimmt Schmerzen in Kauf

Er war der zweite Spieler, der einen neuen Kontrakt bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg unterschrieb. Ein Grund: „Er ist enorm vielseitig“, so Manager Charly Flieg-auf. Dazu zählt auch: Gerrit Fauser geht dahin, wo es wehtut. Eine seiner Spezialitäten: das Tänzchen vor des Gegners Kasten. Schläge und Pucktreffer sind da garantiert. Nebenbei lässt er sich noch von den eigenen Mitspielern zu Übungszwecken beschießen.

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Hier muss man einstecken können: Gerrit Fauser vorm gegnerischen Torwart.

„Angst darf man nicht haben“, sagt Fauser. Eishockey-Spieler haben doch nie Angst, oder? Fauser diplomatisch: „Nicht jeder nimmt gern diesen Platz ein.“ Fauser schon. Den Platz vor des Gegners Torwart bei eigener Überzahl. Dann sieht der Torwart schlecht. Oder gar nichts. Fauser: „Perfekt sind dann Schüsse, die schnell nach einem Pass abgezogen werden.“ Da sucht der Torwart oft noch den Blick auf die Scheibe.

Der Torwart sucht, Fauser schiebt sich hin und her, wird von den Verteidigern knochenhart bearbeitet, damit der Torwart mehr Sicht bekommt. Obendrein kommt dann der Puck mit 100 Sachen angeflogen. Der soll den Stürmer nicht treffen, der wird aber versuchen, ihn noch abzufälschen. Doch oft kriegt er ihn auf die an einigen Stellen nicht unverwundbaren Knochen. Das kann böse wehtun. Ein hoher Preis. Aber, so Fauser: „Man kann den Puck abfälschen, Abpraller ergattern, aus dieser Position Tore erzielen. Das hat also auch was.“

Stabilität und Mut sind wichtig. „Der Furchi macht es auch gern“, weiß der Center. Im Anschluss an die Trainingseinheiten bitten die Spezialisten gern mal zum Üben ohne Gegner. Vor allem die jüngeren Verteidiger schießen dann ohne Gegendruck Richtung Fauser. Gut für die Abfälsch-Routinen des Stürmers, aber auch gut für die Schützen, denn, so Fauser: „Man muss auch erst einmal lernen, angstfrei hart Richtung eigener Mann zu schießen.“

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EHC Wolfsburg
Trainiert wieder mit: EHC-Verteidiger Tim Hambly.

Nachdem Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern spielfrei war, sind morgen (17.45 Uhr) die Krefeld Pinguine zu Gast. Das Hauptaugenmerk von EHC-Trainer Pavel Gross liegt vor der Begegnung vor allem auf der eigenen Defensive.

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