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Von der Tribüne auf das Eis: Hiseys Leidenszeit ist vorbei

Play-Off-Halbfinale Von der Tribüne auf das Eis: Hiseys Leidenszeit ist vorbei

Er war fit, er war bereit, hatte aber lange warten müssen. Er hatte es fast nicht mehr ausgehalten – doch jetzt könnte Mittelstürmer Rob Hisey noch ein wichtiger Faktor für die Grizzlys Wolfsburg werden.

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Wieder mittendrin: Grizzlys-Mittelstürmer Rob Hisey (l.) in den Play-Offs gegen Nürnberg (v. l. Jochen Reimer, Jesse Blacker).

Quelle: cp24

Wolfsburg. Der Sieg am Sonntag gegen Nürnberg war erst sein zweites Spiel seit dem Hauptrunden-Ende am 26. Februar. Am Mittwoch (19.30 Uhr) dürfte er seinen Platz in Spiel drei des Eishockey-Play-Off-Halbfinales in Nürnberg sicher haben.

„Mein Herz hätte nicht viel mehr Zuschauen ertragen“, sagte Hisey nach dem 5:3 gegen Nürnberg, bei dem er zwischen Nick Johnson und Alexander Karachun gestürmt und wie schon am Freitag einen guten Eindruck gemacht hatte. „Es ist kein schönes Gefühl, wenn einem die Hände gebunden sind.“

In der sieben Spiele langen Serie gegen die Kölner Haie schaute er von der Tribüne aus zu, gegen Nürnberg erhielt er den Vorzug vor Stephen Dixon als Herz der dritten Formation. „Ich habe einfach versucht, positiv zu bleiben und mich fit zu halten“, so Hisey.

Fit halten - das bedeutete Extra-Schichten nach den Einheiten mit Co-Trainer Danny Naud sowie intensives Fahrradfahren an den Spieltagen. Strampeln, während die anderen fighten - nicht schön, aber nicht undankbar. Es zahlt sich jetzt aus. Hisey ist fit, zudem hat die Spätverpflichtung Wolfsburgs System weiter verinnerlichen können.

Er blieb gegen Nürnberg ohne Skorer-Punkt, was jedoch nichts heißt, denn Hisey spielt noch kein Powerplay. Und dabei fielen bislang die meisten Wolfsburger Tore in den beiden Partien gegen Nürnberg. Aber Hisey war offensiv zu sehen, bereitete seinen Sturmkollegen Chancen vor und zeigte in der Defensive keine Schwächen. Seine drei Punkte in vier Partien in der Hauptrunde kamen nicht von ungefähr. Gerade Karachun scheint von Hisey zu profitieren - der Kanadier schafft mit schlauen Aktionen Platz, Karachun fehlte es aber an Kaltschnäuzigkeit. Die Chemie mit dem Dritten im Bunde, dem Wühler Johnson, passt. Trainer Pavel Gross: „Offensiv war die Reihe gut, auch defensiv war es absolut in Ordnung.“

Weiter als bis zu Spiel drei der Serie will Hisey aber nicht denken: „Ich will einfach weiter das machen, wofür ich geholt wurde und im Moment lebe. Ich werde so spielen wie bisher, und dem Team helfen - egal, in welcher Situation es von mir verlangt wird.“

von Jakob Schröder

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