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Volle Ränge sollen Grizzlys zum Sieg treiben

Grizzlys Wolfsburg Volle Ränge sollen Grizzlys zum Sieg treiben

Drei Auswärtspleiten am Stück, Spiel vier binnen acht Tagen gegen die top-besetzten Mannheimer und dann noch 0:1 hinten, doch Wolfsburgs Eishockey-Erstligist biss sich durch, wurde immer stärker und rettete einen Punkt. Auch, weil die Fans ihn antrieben. „Das war klasse, so brauchen wir es öfter“, freute sich Grizzlys-Manager Charly Fliegauf.

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Volle Ränge, gute Stimmung: Die Kulisse half den Grizzlys am Sonntag, noch einen Punkt gegen Mannheim zu retten, jetzt wartet ein Wochenende mit zwei Heimspielen.

Quelle: Boris Baschin

Aus Mannheim waren nur 100 Fans da. „Das zeigt, dass wir noch Zuschauerpotenzial haben, wenn uns 3400 sehen wollen“, so der Manager. Erfreulich: Am kalkulierten Schnitt von 2500 kratzen die Grizzlys schon - und es kommen noch einige Top-Heimspiele. Dass die Fanklubs die Werbetrommel gerührt hatten, hatte Fliegauf gefreut.

Spürbar war, dass die Kulisse die Mannschaft beflügelte. Jedes Spiel hat jetzt Play-Off-Charakter, jeder Punkt ist im Kampf um einen Play-Off-Platz wichtig. Wolfsburg hat jetzt zwei Heimspiele am Stück - am Freitag (19.30 Uhr) gegen Schwenningen und am Sonntag (16.30 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG. Da müssen Punkte her.

Unterstützung tut da auch deshalb gut, weil Wolfsburg aus der Torkrise will. Die Grizzlys trafen zuletzt schlecht, bekamen im Powerplay auch nichts mehr gebacken. Verteidiger Tim Hambly, der viel Pech mit guten Schüssen hatte, weiß: „Mit jedem Fehlversuch geht das Selbstvertrauen runter.“ Mit Unterstützung wächst es aber wieder. Gegen die Adler war es deutlich - da kam zwar auch im zweiten Überzahlspiel kein Treffer, aber etwas Druck. Mit dem kam die Kulisse. Dann ließ der Druck nicht mehr nach. Von den Rängen nicht, auf dem Eis nicht. Fliegauf: „Das war gut, vom Gefühl her hätte man am liebsten am Dienstag wieder gespielt.“

Sportlich ist die Pause besser. Ausgleichstorschütze Gerrit Fauser: „Regenerativ ist das sehr gut. Auch die Familie um sich zu haben, runterzukommen, hilft natürlich.“ Gestern hatten die Grizzlys ausnahmsweise mal einen zweiten Tag frei. Stürmer Marco Rosa wurde gestern von Teamarzt Dr. Wolfgang Klein an seinem Fingerbruch operiert.

rau/jsc/aha

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