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Vogl überragt im Tor, dann schießt sich Wolfsburg zum Rekord

Grizzyls Wolfsburg Vogl überragt im Tor, dann schießt sich Wolfsburg zum Rekord

Straubing. Nirgendwo trifft Wolfsburg besser. Und gestern gab es wieder Torhagel bei den Tigers: Mit einem 7:2 (1:0, 2:0, 4:2) vor 4250 Zuschauern landeten die Grizzlys in Straubing den sechsten Auswärtssieg in Serie! DEL-Klubrekord!

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Sie jubeln und jubeln: Die Grizzlys gewannen gestern 7:2 in Straubing, schraubten ihre Auswärtsbilanz auf sechs Siege in sechs Partien - Klubrekord. Philip Riefers (Foto) trifft zum 0:1 für die Grizzlys.

Quelle: imago

Philip Riefers, Tyson Mulock und Tyler Haskins mit ihren ersten Saisontoren, Alexander Weiß, Robbie Bina, Brent Aubin und Kris Foucault schossen ihn heraus.

Die Grizzlys hatten eine Top-Bilanz in Straubing. Die bauten sie aus. Und während sie zum siebten Mal in Folge punkteten und den dritten Sieg in Serie landeten, gab es für die Gastgeber Pleite Nummer 6 in Folge. Und die war verdient. Denn: Wolfsburg war cleverer, hatte mit Sebastian Vogl einen überragenden Torwart, während Matt Climie auf der Gegenseite keinen guten Eindruck machte.

Der Spielverlauf war etwas kurios. Wolfsburg begann mit viel Druck, nach der Hälfte des ersten Drittels hatte sich Straubing zehnmal per Icing befreit. Die Grizzlys hatten dicke Chancen ausgelassen - unter anderem durch Christoph Höhenleitner und Weiß. Der Plan, sich sauber durch die neutrale Zone zu manövrieren, war gut aufgegangen. Doch dann kam Straubing auf, kam zu Schüssen und zu einer Riesenchance durch Adam Mitchell. Vogl war sensationell da. Dann ließ Fauser zwei tolle Gelegnheiten für Wolfsburg aus. Sekunden vor der ersten Pause hatte Riefers im Gegenzug nach einem Straubinger Pfostenschuss eine Idee. Er jagte den Puck von der Mittellinie Richtung Bande, fuhr durch, von rechts schoss Höhenleitner den Bandenabpraller aufs Tor, Climie patzte, Riefers staubte ab.

Im zweiten Drittel spielten einige Straubinger überhart. In den Strafzeiten dafür erwies sich Torjäger Aubin mal als Vorbereiter. Schnell stand es 3:0, wobei Vogl nach dem 2:0 einen Alleingang von Whitmore entschärft hatte und kurz vor der zweiten Pause mit drei Riesen-Paraden in Folge den ersten Tigers-Treffer verhinderte.

Der kam zwar später, doch da hatte Aubin seine Vorstellung schon mit dem 4:0 gekrönt. Es war gelaufen für die besten Auswärts-Grizzlys aller Zeiten. Straubing gab am Ende regelrecht auf. Keeper Vogl: „Wir haben nie die Nerven verloren, das war der Schlüssel zum Sieg.“

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