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Vogl liebt Panther: Gegen Ingolstadt ist er immer stark

Eishockey Vogl liebt Panther: Gegen Ingolstadt ist er immer stark

Natürlich liebt Sebastian Vogl seine Frau. Als Eishockey-Profi aber, da liebt er offensichtlich auch Panther, die Ingolstädter Panther. Am Mittwoch gewann er mit dem EHC Wolfsburg dort 1:0. „Die Jungs vor mir haben es mir aber auch so leicht wie möglich gemacht“, mochte er seine Leistung nicht zu sehr herausstreichen, lobte seine Vorderleute. Jedoch: Besonders war die Leistung schon.

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Sie lieben die Panther: Keeper Sebastian Vogl und der EHC (l. Benedikt Kohl) gewannen zum dritten Mal binnen vier Partien zu Null in Ingolstadt (r. John Laliberte).

Quelle: ISPFD

Denn zum dritten Mal binnen vier Gastspielen gelang Wolfsburg ein zu Null in Ingolstadt. Jedes Mal stand Vogl im Tor. „Das ist schon kurios“, hat auch er ausgemacht. „Irgendwie habe ich beim Ex-Klub wohl eine spezielle Motivation“, so der Torwart. Verwunderlich wäre es nicht. „Vier Jahre stand ich bei den Panthern unter Vertrag, eine richtige Chance habe ich nie gekriegt.“

Deshalb führte sein Weg später über Heilbronn und Landshut nach Wolfsburg. Hier bekam er seine Chance, ist Top-Torwart der Liga, hielt inzwischen in dieseEr Spielzeit schon sechs mal zu Null. Das schaffte kein DEL-Torwart öfter.

Die Ex-Klubs - speziell. Vogl: „Als ich mit Landshut zum ersten Mal in Heilbronn gespielt hatte, gelang mir dort auch gleich ein Shut-Out.“ Am Mittwoch hatte Vogl dabei gar nicht mal zu viel Arbeit gehabt. Seine Vorderleute ließen nur 19 Schüsse auf den Kasten zu. Das ist sehr wenig.

Nicht nur Vogl, alle Wolfsburger scheinen die Panther zu lieben. Vergangene Saison wurde auch das zweite Spiel in Ingolstadt gewonnen. Dabei stand Daniar Dshunussow im Tor. In dieser Saison gab es neben den Auswärtssiegen in eigener Halle vier weitere Punkte.

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EHC-Keeper: Baby-Alarm zur Halbfinal-Zeit

Baby-Alarm beim EHC. In dieser Saison gibt es ihn oft. Der nächste steht bei Keeper Sebastian Vogl an. Ihn könnte es einen Halbfinal-Einsatz kosten, wenn Wolfsburg so weit kommt. Vogl: „Termin wäre in der Halbfinalzeit.“ Bei Alarm am Spieltag würde er pausieren.

Gerade erst war Aaron Brocklehurst Vater geworden, zuvor schon Jeff Likens – „wir Grizzlys sind fruchtbar“, sagt Vogl schmunzelnd. Vogl will bei der Geburt dabei sein, lobt: „Der Verein tut immer alles, damit das möglich ist.“ Heißt zum Beispiel: Auswärts fährt ein Extra-Auto mit, damit ein Profi sofort heim kann, wenn  die Geburt naht. Wegen einer Geburt hat in dieser Saison noch kein EHC-Spieler eine Partie  verpasst. „Die Frauen haben das immer gut getimt“, freute sich Trainer Pavel Gross.

Für Vogl und Gattin Sharina wird es nach Isabella (zweieinhalb Jahre) das zweite Kind. Die Familie samt Hund Kuba steht für den Keeper obenan. „Am freien Tag unternehmen wir oft etwas. Da versuche ich von Eishockey abzuschalten.“ Fakt ist: Seit er Familie hat, hält er sensationell. Erst bester Zweitliga-Keeper, jetzt bester der DEL.

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