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Vogl-Schützer sind gefragt

Eishockey Vogl-Schützer sind gefragt

Das Spiel gegen Berlin brachte es an den Tag - jetzt, wo es in praktisch jedem Spiel für jede Mannschaft um viel geht, werden alle Register gezogen, um den Gegner mürbe zu machen, um seine Topspieler zu nerven. Beim EHC hat man sich offenbar den besten Keeper der Liga ausgeguckt. Der Druck auf Sebastian Vogl wird größer.

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Weg mit dir: Jeff Likens (M.) muss Sebastian Vogl (l.) etwas mehr schützen, der Druck auf den EHC-Torwart wächst.

Immer öfter wird er hart angegangen, wird nachgearbeitet, um ihn zu provozieren. Schon gleich die Strafen zwei und drei im Spiel gegen Berlin resultierten aus derlei Versuchen. Matt Foy stocherte, Benedikt Kohl schubste, Foy haute noch zu, schon ging das erste von vielen Gerangeln los, die sich oft und gern am Tor des EHC entspinnen.

Nicht nur in der heißen Phase, aber dann erst recht gilt: Kommt einer dem Keeper zu nah, wird der massiv geschützt - Vogl-Schutz eben. Die Gegner kommen dem Keeper jetzt öfter näher. Er sagt: „Mir ist es auch aufgefallen, dem Trainer ist es aufgefallen - es kommt jetzt mehr Druck auf mich.“

Vogl hielt sich da aus Gerangel tunlichst raus, beobachtete aber: „Die Jungs halten gut gegen.“ Die Gegner werden es weiter versuchen, ihn zu nerven. Normal. Doch Vogl, der DEL-Keeper mit der besten Abwehrquote (93,8 Prozent aller Schüsse), ist gelassen: „Ich lasse mich nicht provozieren oder aus der Ruhe bringen.“

rau/jsc

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