Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Vogl: Baby da, Leistung toll

EHC Wolfsburg Vogl: Baby da, Leistung toll

„Das war ein guter Start in die Serie“, freuten sich Ramzi Abid. Wolfsburgs Stürmer schoss sein viertes Play-Off-Tor, zugleich war es gestern beim 4:1 in Köln der Game Winner. Die Haie bei nur einem Tor gehalten – sensationell. Und das lag auch an frischem Vaterglück. Sebastian Vogl hielt wieder mal prächtig, sagte: „Den Sieg widme ich meinem Sohn.“

Voriger Artikel
Big Guys, Monster, Super-Puzzle
Nächster Artikel
EHC-Hammer! 4:1-Sieg bei Haien

Hand drauf: Sebastian Vogl war nicht nur hier schneller als die Kölner (r. Yared Hagos).

Quelle: City-Press

Tristan Sebastian hatte am Dienstag gegen 14 Uhr das Licht der Welt erblickt. Vogl war in Wolfsburg geblieben, hatte am späten Nachmittag trainiert und war dann in die Domstadt nachgereist.

Mutter und Kind sind wohlauf. Vogl über seinen Sohn: „Mit 4100 Gramm und 52 Zentimetern ein guter Brocken, aber es ging alles geschmeidig.“ Die Geburt hatte er unbedingt miterleben wollen, das Spiel auch. Perfektes Timing. Und dann hielt er auch noch ganz geschmeidig. Mal wieder. „Ich war sehr motiviert“, sagte er, „allerdings haben die Jungs vor mir auch gut abgeräumt.“

Trainer Pavel Gross strahlte auch, denn: „Köln hat die beste Defensive der Liga, wir haben einen Weg gefunden, sie zu knacken. Ich bin froh und glücklich.“ Kölns Coach Uwe Krupp urteilte: „Wir waren vor dem Tor, da wo es wichtig ist, nicht durchschlagskräftig genug.“ Und wenn was durchkam, war Vogl im Weg.

Die Wolfsburger werden aber nicht übermütig. Abid: „Das Spiel war viel enger als es das Ergebnis sagt.“

Vogl war dabei, dafür fehlte überraschend Abwehrspieler Brett Palin. Über den Grund schwieg sich der EHC erwartungsgemäß aus.      

rau/tos

Voriger Artikel
Nächster Artikel