Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Voakes und Pfohl treffen, Grizzlys rupfen Adler

Grizzlys Wolfsburg Voakes und Pfohl treffen, Grizzlys rupfen Adler

Riesenschritt auf dem Weg direkt ins Viertelfinale! Die Grizzlys Wolfsburg bezwangen am Freitagabend Verfolger Adler Mannheim mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). Mark Voakes und Fabio Pfohl trafen vor 3350 Zuschauern.

Voriger Artikel
Magic Mark: Das macht Voakes so wertvoll
Nächster Artikel
Grizzlys siegen 3:1 in Schwenningen

Drin ist das Ding: Mark Voakes (r.) hat hier schon den Game Winner erzielt. Sein 1:0 konnte Meister Mannheim nicht mehr kontern. Die Grizzlys gewannen 2:0.

Quelle: Boris Baschin

Auf dem Papier stark, auf jeden Fall teuer, aber ohne den rechten Plan: So stellten sich die Adler Mannheim gestern im ersten Drittel vor. „Da sitzen Spieler für eine Million Euro Brutto draußen“, hatte Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf mit Blick auf Marcel Goc (verletzt), Dennis Endras (verletzt), Christopher Fischer, Brent Raedeke, Matt Lashoff (alle nicht dabei) und einen trotzdem komplett gefüllten Spielberichtsbogen gestichelt.

Den Plan hatte Wolfsburg. Während Mannheim versuchte, Druck aufzubauen und hinten offen war, konterten die Gastgeber, angetrieben von euphorischer Kulisse, immer wieder. Daniel Widing und Lubor Dibelka verzockten sich noch, dann saß einer der schnellen Angriffe. Voakes drückte den Querpass von Brent Aubin rein. Danach verhinderte allein Mannheims Torwart Youri Ziffzer eine höhere Führung der exzellent eingestellten Grizzlys.

Im zweiten Drittel machte Mannheim Feuer. Streckenweise war Wolfsburg eingeschnürt als hätten die Gäste Überzahl. Aber: Sebastian Vogl im Kasten passte auf, die Verteidiger störten immer wieder geschickt. Und die wenigen Wolfsburger Angriffe waren gefährlicher als die der Gäste. Aubin, der geschickt Tyson Mulocks Schuss abfälschte, Robbie Bina, der an Ziffzer scheiterte - das 2:0 war überfällig. Und es fiel kurz vor der zweiten Sirene. Pfohl staubte nach Christoph Höhenleitners Schuss und der starken Arbeit von Bina ab.

Im Schlussabschnitt kam Vincenz Mayer zum Einsatz, Lubor Dibelka, im zweiten Drittel von Martin Buchwieser schwer gecheckt, spielte nicht mehr. Wolfsburg hielt dagegen, auch gegen Mannheims Härte und Provokationen, und schob den härtesten Verfolger im Kampf um die direkte Play-Off-Quali auf fünf Punkte Abstand. Kurz vor Schluss flog Ronny Arendt nach gefährlichem Beinstellen (von hinten) gegen Pfohl noch raus.

rau/jsc

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg