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Vier Spiele Sperre für Rächer Jimmy Sharrow

Grizzlys Wolfsburg Vier Spiele Sperre für Rächer Jimmy Sharrow

Er ist nicht der Ober-Raufbold der Grizzlys Wolfsburg - aber am Sonntag langte Jimmy Sharrow hin. Und dafür muss der Verteidiger des Eishockey-Erstligisten nun vier Partien zuschauen. Für seine Attacke gegen Iserlohns Bradley Ross wurde er gesperrt.

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Du bist raus! Der Schiedsrichter deutet es dem erregten Jimmy Sharrow an. Der Grizzlys-Verteidiger wurde nach einem Revanchefoul an Iserlohns Bradley Ross (nicht im Bild) für vier Spiele gesperrt. Ross hatte zuvor Armin Wurm (2. v. r.) unfair attackiert.

Quelle: imago sportfotodienst

Es war eine klassische Eishockey-Szene gewesen, die Fans feierten den Abwehrmann dafür. Sharrow hatte Ross in die Bande gerammt, nachdem der Sekunden zuvor ohne Not Sharrows Nebenspieler Armin Wurm schwer gecheckt hatte. Ross ging zu Boden. „Er verlor“, so Ex-Profi Tino Boos als Vorsitzender des DEL-Disziplinarausschusses, „kurz das Bewusstsein.“ Einstehen für den Nebenmann gilt als Ehrensache im Eishockey, ist aber illegal. Die Rächerrolle ist unerwünscht. Boos: „Check gegen den Kopf und in die Bande, ein Revanchefoul.“

Auch wenn es kein Video zur Szene gibt - die Zeugenaussagen der beteiligten Personen reichten den Richtern. Das vierte Spiel Sperre gab es obendrauf, weil Sharrow in der Vorsaison mal für ein ähnliches Vergehen bestraft worden war. Die Sperre überraschte Sharrow nicht, betroffen war er aber schon am Spieltag, denn: „Ich wollte Brad Ross nicht verletzen. Das war unglücklich. Und das habe ich ihm auch noch am Abend über Bekannte im Roosters-Team übermitteln lassen.“

Viermal muss er zuschauen, zudem muss Sharrow eine Geldstrafe bezahlen, die sich nach seinem Gehalt richtet und deren Höhe damit nicht beziffert wird.

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