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Verrückt: EHC holt nach 4:0 nur Punkt

Eishockey Verrückt: EHC holt nach 4:0 nur Punkt

„Ein verrücktes Spiel“ - da waren sich am Ende die Trainer beider Mannschaften einig. Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg unterlag den Adlern Mannheim mit 5:6 (3:0, 1:3, 1:2) nach Verlängerung, verspielte dabei eine 4:0-Führung, die Robbie Bina (2), Matt Dzieduszycki und Norm Milley vor 3150 Fans herausgeschossen hatten. Björn Krupp traf zum 5:5.

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Ende eines verrückten Spiels: Ronny Arendt (l.) bejubelt mit Glen Metropolit das 6:5 der Adler Mannheim in der Verlängerung in Wolfsburg. Zwischendurch hatte der EHC nach 4:0-Führung 4:5 hinten gelegen.

Das Spiel war 26 Minuten alt, da verspotteten Wolfsburgs Anhänger von einer 4:0-Führung euphorisiert den Spitzenreiter: „Ihr seid Erster, keiner weiß warum!“ Knapp 30 Minuten später wussten dann alle, warum.

Der EHC legte einen Blitzstart hin. Hoher Druck, hohes Tempo - Mannheim machte Fehler. Den ersten nutzte Milley, der für den Diesel auflegte. Danach fälschte Milley einen Schuss von Peter Lindlbauer ab - 2:0. Bina legte das 3:0 nach.

Doch nun schlich sich das Unheil an. Beim Bandencheck von Matthias Plachta verletzte sich Brent Aubin (siehe Bericht), Wolfsburg konnte aus fünf Minuten Überzahl kein Kapital schlagen, die Adler bissen sich ins Spiel. Als Verteidiger Bina im Stile eines Stürmers den Schuss von Mark Voakes zum 4:0 abgefälscht hatte, fragten sich wohl nicht nur die Fans, was da noch passieren sollte. Der EHC träumte bei eigener Überzahl. Mannheim verkürzte - und erhöhte den Druck.

Der EHC konnte sein Tempo nicht halten. Die Adler versuchten es unverdrossen weiter. Sie erzwangen Fehler, drängten aggressiv zum Tor, gingen kurz vor Schluss in Führung, obwohl EHC-Keeper Sebastian Vogl beim Stand von 4:3 noch einen Penalty von Glen Metropolit abgewehrt hatte. Das Spiel war aber bei 4:5 noch nicht vorbei. Krupp fasste sich ein Herz, glich aus. In der Verlängerung rutschte der Puck von Armin Wurms Kufe beim Rettungsversuch ins eigene Netz. Verrücktes Spiel, bitteres Ende.

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