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Verlängerungs-Drama! Grizzlys verlieren 2:3

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Verlängerungs-Drama! Grizzlys verlieren 2:3

Langsam schließt sich die Tür zum Finale wieder für die Grizzlys Wolfsburg. Die Nürnberg Ice Tigers verkürzten gestern durch ein 3:2 (0:0, 0:2, 2:0) in der zweiten Verlängerung die Serie auf 2:3. Vor 4100 Zuschauern hatten Tyson Mulock und Christoph Höhenleitner für Wolfsburg getroffen. Nach tollem Steilpass entschied Patrick Reimer die Partie in der 86. Minute.

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Tragischer Held in einem dramatischen Spiel: Armin Wurm (r.) verhinderte per Kopf einen Gegentreffer – und musste mit den Grizzlys schließlich doch eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung hinnehmen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg muss am Sonntag (14.30 Uhr) nun erneut in Nürnberg antreten, braucht weiterhin noch einen Sieg, Nürnberg noch zwei. Nürnberg kämpfte wie erwartet gegen den K.o. an, Alex Oblinger traf den Pfosten. Nürnberg drückte, Wolfsburg spielte hinten streckenweise vogelwild, doch Keeper Felix Brückmann wehrte alles ab. Den Grizzlys unterliefen viele Stockfehler – auch weil Nürnberg mit Riesenaufwand die üblichen Wolfsburger Passwege blockierte. Wolfsburg kam selten durch. Beim einzigen Nürnberger Fehler wurde Höhenleitner gefoult, verschoss aber den Penalty.

Doch die Grizzlys kamen, wurden schneller, die Kulisse kam auch und als sie gerade richtig laut war, da war die Scheibe drin, aber  Videobeweis wegen möglichen hohen Stocks nötig. Der Treffer zählte. Die Kulisse kannte kein Halten mehr, die Grizzlys auch nicht. Sie setzten nach. Und wie. Höhenleitner jagte Joslin hinter dem Nürnberger Tor die Scheibe ab, fuhr rum, lupfte sie unter die Latte – 2:0. Nürnberg hatte den Faden verloren.

Vincenz Mayer (42.) verpasste das 3:0, traf das leere Tor nicht. Im Eishockey kann alles passieren. Und das geht manchmal schnell. Nürnberg verkürzte in der 48. Minute. Und nur 30 Sekunden später stand es 2:2. Brückmann wurde von Marco Pfleger im Torraum leicht gestört, doch die Schiris gaben den Treffer.

Wolfsburg hätte durch Brent Aubin und Sebastian Furchner, denen jeweils die Scheibe versprang das 3:2 erzielen können. Hochspannung dann auch in der ersten Verlängerung. Wolfsburg hatte eine Chance durch Gerrit Fauser, auf der anderen Seite rettete Armin Wurm (siehe Bericht). Und dann kam Reimer.

rau/aha

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Und wieder mal Verlängerung. Wolfsburg ist das aus Play-Offs gewohnt. Die Grizzlys waren seit 2009 immer im Viertelfinale sind zum fünften  Mal im Halbfinale, so ist es nicht verwunderlich, dass sie in den Top Ten der Play-Off-Verlängerungen der DEL gleich viermal vertreten sind.

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