Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Verfolgerduell bei der großen Unbekannten

Eishockey Verfolgerduell bei der großen Unbekannten

Verfolgerduell im Eishockey-Oberhaus: Der EHC Wolfsburg, ein Dauergast in den Endrunden um die deutsche Meisterschaft, gastiert heute (19.30 Uhr) beim EHC München. Und der ist von der grauen Maus zum Krösus und Titelaspiranten geworden. Problem für EHC-Coach Pavel Gross: Wie spielen diese Münchner?

Voriger Artikel
Moore: Keine Vorwürfe an den Verursacher
Nächster Artikel
Morgen gibt es ein Spitzenspiel

Physisch stark, spielerisch stark – ein Mitfavorit: Hier zeigen Matt Smaby (h.) und München den Hamburg Freezers (v. Matt Pettinger) beim 3:2 die Grenzen auf. Danach gab es noch ein 6:0 in Düsseldorf.

Quelle: Imago 14475678

Denn: Die Truppe, die 2010 in die Liga kam, und gleich die Pre-Play-Offs erreichte, baute danach ab, stand vor dem Exitus, bis Red Bull einstieg und zu dieser Saison mächtig investierte. 16 neue Feldspieler kamen. Gross weiß: „Hohe Qualität, viel Talent.“ Es kam viel NHL-Erfahrung, starke Physis. Die Verteidiger Andy Wozniewski und Matt Smaby etwa sind beide 1,96 Meter groß.

Vorn sind die Nationalspieler Alexander Barta (zuletzt zwei Jahre in Schweden) und Yannic Seidenberg (Mannheim) neben Darren Haydar (hält etliche AHL-Skoring-Rekorde) Asse. Fünf Punkte aus den ersten beiden Spielen konnten sich sehen lassen. Und von diesen Spielen hat Gross Videos studiert. Alle älteren konnte er wegwerfen. Was diese neuformierte Mannschaft drauf hat, wie gut sie zusammenspielt, welche Spielzüge sie bevorzugt, das ist noch schwer zu kalkulieren. München wird sich weiter entwickeln. Gross: „Schwierig, meine Mannschaft auf München vorzubereiten.“ Aber andererseits auch einfach: „Diese Münchener Formation kennt uns ja auch nicht. Wir müssen uns zu 90 Prozent darauf konzentrieren, unser Spiel durchzusetzen, mit den übrigen zehn Prozent darauf reagieren, was die machen.“

Die Leistung des vergangenen Wochenendes (vier Punkte) passte, nur der Abschluss war schlecht. Gestern klappte er gut, was Gross erfreute: „Wenn man im Training trifft, trifft man meist auch im Spiel.“

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel