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Unfassbar! Schon wieder reicht eine 3:0-Führung nicht

Eishockey Unfassbar! Schon wieder reicht eine 3:0-Führung nicht

Unfassbar: Am Freitag lag der EHC 3:0 vorn - und verlor. Gestern lag er wieder 3:0 vorn - und verlor wieder. Die Halbfinal-Serie der DEL-Playoffs gegen die Adler Mannheim droht für Wolfsburgs Eishockey-Erstligist zum Trauma zu werden. 3:5 (3:2, 0:1, 0:2) hieß es gestern, Wolfsburgs Tschnelle reffer vor 4250 Zuschauern, darunter rund 800 Adler-Fans, erzielten Tyler Scofield, Sergej Stas und Jeff Likens.

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Das endet wieder böse: Frank Mauer traf doppelt für die Adler, markierte auch das Siegtor zum 4:3. Das spätere 5:3 hatte nur noch statistische Bedeutung.

Es ging gleich spektakulär los: Kai Hospelts Tor wurde nicht gegeben (Brandon Yip stand im Torraum), Matt Dzieduszycki vergab auf der Gegenseite einen umstrittenen Penalty, Brent Aubin traf die Latte - und dann wurde es richtig munter: Scofield traf in Überzahl - 1:0. Stas legte nach, als Marco Rosas Versuch eines Rückhand-Abschlusses zu einem Aus-Versehen-Pass wurde - 2:0. Likens lupfte den Puck von der blauen Linie einfach mal Richtung Tor - 3:0 nach nicht einmal acht Minuten.

Bei 5:3-Überzahl traf dann auch Mannheim, drückte anschließend und kam zum zweiten Treffer. Im zweiten Drittel blieb‘s intensiv, es war aber weniger spektakulär. Wolfsburg vergab Überzahl-Chancen, das Fehlen des verletzten Tyler Haskins begann sich bemerkbar zu machen. Bei 3:5-Unterzahl kam Pech dazu, einen Schuss von Matthias Plachta aus unmöglichem Winkel fälschte Tim Hambly Sekunden vor der Sirene durch die Beine vom Goalie Felix Brückmann ins eigene Netz ab - 3:3.

Im letzten Drittel erhöhte Titelfavorit, ähnlich wie am Freitag, den Druck. Felix Brückmann hielt mal wieder sensationell gut - bis Schaus auf die Strafbank musste und Mauer eine überragend gespielte Überzahl-Kombination zum 3:4 abschloss. Mannheims fünfter Treffer ins leere Tor war für die Statistik. Wolfsburg bekam nach starkem Auftritt (immerhin fehlten im Vergleich zu Freitag Tyler Hakins und Armin Wurm) die Quittung für zu viele dumme Strafen. Mayer vor dem 1:3, Polaczek vor dem 3:3 (das führte jeweils zu doppelter Unterzahl) und Nick Schaus vor dem 3:4 hatten Cleverness vermissen lassen.

apa/rau

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