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Unfall: Grizzlys knapp an Katastrophe vorbei

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Unfall: Grizzlys knapp an Katastrophe vorbei

Die Grizzlys Wolfsburg sind am Donnerstag haarscharf einem Unglück entgangen. Der Mannschaftsbus des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten war kurz außer Kontrolle geraten, Fahrer Friedhelm Hruby hatte einen Schlaganfall erlitten – aber Beifahrerin Marzena Szojda verhinderte mit beherztem Eingreifen eine Katastrophe.

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Da hatten die Grizzlys einen Schutzengel: Busfahrer Friedhelm Hruby (r.) erlitt am Donnerstag auf der Fahrt des Eishockey-Erstligisten nach München einen Schlaganfall, seine beifahrende Kollegin Marzena Szojda (l.) verhinderte das Schlimmste.

Die Grizzlys befanden sich auf dem Weg zur heutigen Partie in München.

Es war gegen 15 Uhr auf der Autobahn 3 kurz vor Aschaffenburg gewesen. Wolfsburgs Bus, der morgens in Düsseldorf losgefahren war, rollte nach einer Pause weiter gen München. Hruby hatte gerade das Steuer übernommen. Dann hielt der Bus die Spur nicht mehr, es krachte und kreischte.

Der Bus, mit 26 Personen besetzt, schrammte an der Leitplanke entlang, Beifahrerin Szojda hechtete zum Lenker, griff zu, hielt den Bus auf Spur und brachte ihn erst einmal zum Stehen.

„Sie war unser Schutzengel“, so Manager Charly Fliegauf. Szojda lenkte den Bus auf einen Parkplatz, Rettungswagen waren schon alarmiert. Hruby liegt nun im Krankenhaus Aschaffenburg. Der Fahrer habe, so der Manager, einen leichten Schlaganfall erlitten, werde in der Klinik nun einige Tage beobachtet und behandelt.

Fliegauf stand spürbar unter dem Eindruck des Geschehens, sagte: „Das hätte richtig Scheiße ausgehen können.“

Nationaltorwart Felix Brückmann schaute einen Film, als er es krachen hörte. „Bei dem Geräusch bin ich hochgeschreckt, sind wir alle hochgeschreckt, glaube ich. Das war schon schockierend. Wir haben Glück gehabt, dass Marzena so schnell reagiert hat.“

Nach der Unfallaufnahme auf dem Parkplatz konnten die Grizzlys später die Reise fortsetzen. Der Bus ist lädiert, eine Ladeklappe fehlt. Kleinigkeiten. „Auf der dreispurigen Autobahn hätte wer weiß was passieren können“, sagte Fliegauf erleichtert, dass alles so glimpflich abgelaufen war.

Das Spiel heute beim Spitzenreiter ist sportlich wichtig, aber in den Hintergrund gerückt. Die Fans posteten sofort Genesungswünsche und Statements der Erleichterung an Fahrer und Team. Hruby ist schon mehr als ein Jahrzehnt für Wolfsburgs Eishockey im Einsatz, Szojda ebenfalls seit Jahren. Beide sind mehr als Fahrer, sie sind auch Fans.

rau

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Heute (19.30 Uhr) geht es für die Grizzlys Wolfsburg sportlich um einiges. Sie könnten sich noch das Heimrecht im Play-Off-Viertelfinale sichern, müssten dabei aber bei Titelfavorit und Spitzenreiter München etwas holen. Aber wie steckt die Mannschaft das Schock-Erlebnis von gestern weg.

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