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Trotz Onkel „Wiggerl“ Kögl: Lindi blieb am Puck

Eishockey Trotz Onkel „Wiggerl“ Kögl: Lindi blieb am Puck

Da ist der Onkel ein richtig bekannter Fußballer - und was macht der Bub? Er bleibt dem Puck treu, wird lieber Eishockey-Profi. So hielt es Verteidiger Peter Lindlbauer vom EHC Wolfsburg. Sein Onkel ist Ludwig „Wiggerl“ Kögl, der unter anderem für Bayern München in der Bundesliga spielte und auch zwei Nationalmannschafts-Einsätze hatte.

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Lieber Eishockey als Fußball: Dabei hat EHC-Verteidiger Peter Lindlbauer (l.) mit Ex-Nationalspieler Ludwig Kögl, einen Onkel, der ein ganz starker Kicker war.

Quelle: gsd/Imago

Vielleicht ist Onkel Wiggerl ja ein paar Jahre zu alt gewesen für den kleinen Lindlbauer. Lindi, so sein Spitzname, erzählt: „An die großen Fußballzeiten meines Onkels habe ich keine Erinnerung. Nur an sein letztes Bundesliga-Jahr für Unterhaching.“ Das war zur Jahrtausendwende, Lindi war knapp zehn Jahre alt. Der Onkel wohnte „rund 20 Minuten“ entfernt, aber er hat nie versucht, Einfluss auf den Tölzer Neffen zu nehmen. Lindlbauer: „Ich hatte Eishockey gespielt, habe es auch mal mit Fußball versucht, aber ich bin lieber beim Eishockey geblieben.“ Vielleicht ganz gut für die Nürnberg Ice Tigers, die Lindlbauer nach Wolfsburg verliehen haben. Und damit auch ganz gut für den EHC, dass der kleine Lindi den ganz großen Wiggerl zwischen 1984 und 18996 nicht erlebte, als der Offensivmann 149 Spiele für die Bayern und weitere 139 für den VfB Stuttgart absolviert hatte. Am Ende hätte der den Puck womöglich doch noch links liegen gelassen.

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