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Trotz 3:0-Führung: Turniersieg in Langnau futsch

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Trotz 3:0-Führung: Turniersieg in Langnau futsch

Das Grizzlys-Virus ist offenbar nicht totzukriegen. Was 2015 in den Play-Offs gegen Mannheim deutlich wie nie zuvor zu Tage trat, gab es jetzt auch beim Turnier in Olten. Wolfsburgs Eishockey-Erstligist kommt mit einer klaren Führung nicht gut klar - und verpennte so im Endspiel gegen den schweizerischen Erstligisten SC Langnau den Turniersieg.

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Das Ding muss rein, geht aber nicht rein: Lubor Dibelka ließ eine von vielen guten Wolfsburger Chancen im Finale gegen Langnau aus.

Quelle: André Grossenbacher/TopPictures

5:4 (0:0, 1:3, 3:1) gewannen die Schweizer nach Penaltys. Unter den Augen von Eishockey-Legende Erich Kühnhackl hatten für Wolfsburg Tyler Haskins, Tyson Mulock, Fabio Pfohl und Sebastian Furchner getroffen.

Kühnhackl hatte mal erfolgreich für Olten gespielt, warf im Finale den Puck zum Start ein. Wolfsburg war das bessere Team. Obwohl der letzte Import-Mittelstürmer noch nicht in Sicht ist, obwohl Brent Aubin (nach Matchstrafe gesperrt) und Gerrit Fauser (Nationalteam) fehlten, begann das Team von Pavel Gross erneut konzentriert, quälte die Schweizer mit seinem laufintensiven Spiel, ließ fast nichts zu, aber dicke Chancen aus. Das änderte sich im zweiten Drittel. Da langte Wolfsburg zu, nickte nach dem 3:0 aber ein. Manager Charly Fliegauf: „Direkt nach dem 3:0 kassieren war das 1:3 kurz vor der zweiten Pause, das war nicht nötig.“

Wolfsburg verlor die Ordnung, fand sie wieder, nutzte aber seine Chancen nicht mehr und bot Abstimmungsfehler an. Das nutzte Langnau und schien zehn Sekunden vor dem Ende Sieger zu sein. Doch 0,4 Sekunden vor Schluss glich Furchner wieder aus. Wolfsburg hatte wie schon gegen Krefeld, als eine Zwei-Tore-Führung nicht gehalten hatte, Willen gezeigt. In der Verlängerung verpasste Mark Voakes den K.o. Im Penaltyschießen traf nur Tyson Mulock. „Schade, dass sich die Mannschaft nicht belohnt hat“, meinte Fliegauf. Sein Fazit fiel aber positiv aus: „Wir haben gut gearbeitet, hatten wie gewünscht drei gute Gegner.“

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