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Trotz 2:4! Die Fans singen für den EHC

Eishockey Trotz 2:4! Die Fans singen für den EHC

Das Zwischenhoch mit zwei Siegen ist Geschichte, Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg spielt unter Ansprüchen und Möglichkeiten. Das 2:4 (1:2, 0:1, 1:1) gestern gegen den ERC Ingolstadt war Heimniederlage Nummer 10. Gerrit Fauser hatte das 1:0 erzielt, Aleksander Po-laczek sorgte später noch für etwas Spannung bei den 1950 Zuschauern.

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Drin! Viermal jubelte der ERC Ingolstadt in Wolfsburg - hier Jared Ross beim zwischenzeitlichen 1:2.

Quelle: Photowerk (bb)

Neun Punkte aus den vergangenen zehn Spielen - so wird es für die Play-Offs nicht reichen, die Pleite gestern war die dritte in Serie. Erneut gab es all das zu sehen, was den EHC seit Wochen regelmäßig in Not bringt. Samt etwas unglücklichem Weg in die Niederlage. Denn Wolfsburg war erst einmal besser. Die Ansprache, die Manager Charly Fliegauf am Samstag gehalten hatte, schien zu fruchten. „Ich glaube, nicht jeder hat erkannt, wie gefährlich die Lage ist“, hatte Fliegauf vorgetragen. „Wenn man unter die ersten Sechs will, muss man mehr tun als wir in Straubing. Wir müssen aufpassen, dass uns das nicht entgleist.“

Gestern entgleiste dem EHC erneut ein Spiel nach gutem Start. Diesmal brachte ein dummes Foul (Haken) von Fauser die Gäste zu einer 5:3-Überzahl, die eiskalt zum 2:1 genutzt wurde. Später hatte Matt Dzieduszycki einmal Pech mit einem Lattenschuss, insgesamt aber präsentierte sich der EHC bei Fünf gegen Fünf mal wieder harmlos, fand ab und an etwas Rhythmus, um dann wieder kopf- und zusammenhanglos zu agieren. Keiner ging voran, obendrein war der EHC in seiner Paradedisziplin Powerplay nicht gut. Als Sebastian Vogl im Tor Patrick Köppchens harmlosen Schuss hatte passieren lassen, war es gelaufen.

Am stärksten: der harte Kern. Etwa 40 Wolfsburger Fans sangen fast eine Stunde nach Spielschluss durch - dafür kamen die Spieler raus, um sich zu bedanken, Coach Pavel Gross nach der Pressekonferenz auch.

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