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Triumph in Göteborg! Europa-Tour geht weiter

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Triumph in Göteborg! Europa-Tour geht weiter

Göteborg. Es ist vollbracht! Die Europa-Tour geht weiter. Bei Titelverteidiger Frölunda Göteborg schaffte Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Freitagabend den Einzug in die K.o.-Runde der Champions League. Unter dem unüberhorbaren Jubel des mitgereisten Anhangs feierten die Grizzlys ein 3:2 (2:1, 0:1, 1:0), mit dem sie auf Platz zwei der Gruppe sprangen. Tyson Mulock, Sebastian Furchner und Brent Aubin trafen vor 1650 Fans.

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Millimeterentscheidung: Hier hat Kris Foucault Pech, am Ende hatten die Grizzlys Spaß, erreichten durch ein 3:2 in Göteborg die K.o.-Runde der Champions League.

Quelle: imago sportfotodienst

Kurz vor Schluss war Wolfsburg beim Stand von 2:2 noch einmal angeruckt, Topskorer Aubin hatte sich in Überzahl durchgesetzt, sich dann in Position gebracht - und nach der stärksten Aktion der Grizzlys im Schlussabschnitt vollstreckt. Verdient. Denn die besseren Chancen hatten die Gäste, die sich das nicht mehr nehmen ließen. „Stark, da dürfen wir uns jetzt ein, zwei Kaltgetränke gönnen“, meinte Manager Charly Fliegauf.

Die Grizzlys erwischten einen Traumstart. Und das nicht unverdient. Anders als beim 1:6 in Pardubice stimmte ihre Körpersprache. Die Führung war hochverdient. Topskorer Brent Aubin hatte im ersten Powerplay schon zweimal das 1:0 auf dem Schläger gehabt, Mulock machte es dann.

Frölunda, obwohl schon sicher in der K.o.-Runde, zeigte, dass es die Partie nicht herschenken würde, wurde stärker. Doch gleich in die erste Drangphase setzte der starke Björn Krupp per Steilpass den Nadelstich, Haskins legte zurück, Furchner vollstreckte zum 2:0. Die Indians drängten weiter und kamen etwas glücklich zum 1:2.

Frölunda hatte im zweiten Drittel Oberwasser. Pech aber für die Gäste: Als sie sich einmal befreiten, traf Jeremy Dehner nur die Latte. Kurz zuvor hatten bei einem schwedischen Querschläger Kris Foucault nur Zentimeter gefehlt, um den freien Puck an Johan Gustafsson vorbeizuspitzeln. Als wäre das nicht schon ärgerlich genug gewesen, war der Ausgleich auch noch unnötig. Sebastian Vogl ließ einen einfachen Schuss durchrutschen.

Die Partie bewegte sich auf Messers Schneide. Die Grizzlys hatten zwei Powerplays in kurzer Folge, kamen gegen die läuferisch erwartungsgemäß starken Schweden nur selten zu klaren Aktionen. Aber: Die Riesenchance kam, doch Tyler Haskins scheiterte frei an Gustafsson. Das Spiel bewegt sich in die dramatische Schlussphase...

von Jürgen Braun

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