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Trefferflaute: Seit gestern steuert Coach Gross gegen

EHC Wolfsburg Trefferflaute: Seit gestern steuert Coach Gross gegen

„Offensive, Defensive, Arbeit in der neutralen Zone - dass alles immer perfekt läuft, das gibt es nie“, nimmt Pavel Gross das aktuelle Problem gelassen. Das heißt nicht, dass es der Trainer bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg so laufen lässt. Gestern wurde mehr Abschluss geübt - und wahrscheinlich baut er um.

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Und plötzlich ist das Tor wie vernagelt: EHC-Angreifer Sebastian Furchner (r.) und seine Teamkollegen schossen seit fast 120 Minuten kein Tor mehr bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis.

Quelle: Boris Baschin

Lag es am leichten 9:1 in Schwenningen? Danach gelangen noch drei Treffer gegen Köln, dann nur zwei gegen Straubing und zuletzt keiner in Berlin. „Wir sind seit 119 Minuten ohne Tor bei fünf gegen fünf“, hat Gross die Harmlosigkeit registriert. Das zweite Tor gegen Straubing gelang in Überzahl. Im Powerplay lief zuletzt aber auch fast nichts. Im Gegensatz zu den Wochen zuvor.

Sturm-Routinier Sebastian Furchner: „Manchmal fliegen die Pucks rein und du weißt nicht genau, warum. Dann läuft es wieder umgekehrt.“ Auch er ist gelassen. Ein Grund: Der EHC hatte sowohl gegen Straubing als auch gegen Berlin Chancen. Aber: Gegen Straubing ging es lange etwas lässig zu, am Ende musste dann gezittert werden. In Berlin hatte Furchner noch Pech mit einem Lattenschuss.

Jedoch glaubt Gross auch ausgemacht zu haben: „Der letzte Pass hat ab und an gefehlt und Entschlossenheit, der Wille, Verantwortung zu übernehmen.“ Gestern standen deshalb Offensivübungen im Vordergrund. Defensiv, das ist gut, hat der EHC zuletzt stabil gestanden.

Zu wenig Tore - eine weitere Konsequenz ist ein Umbau. „Kleine Änderungen sind möglich“, sagt Gross. Wohl so: Gerrit Fauser dürfte mit Sergej Stas und Christian Neuert stürmen, für Neuert rückt Christoph Höhenleitner zu Marco Rosa und Brent Aubin, für Höhenleitner wiederum springt Furchner vom Platz neben Fauser zu Mark Voakes und Aleksander Polaczek.

rau/jsc

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