Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Trainer-Zorn trifft Pohl

Eishockey Trainer-Zorn trifft Pohl

Das Signal war deutlich! EHC-Coach Pavel Gross schickte gestern einen seiner Schützlinge frühzeitig duschen. Offensichtlich, weil ihm die Leistung nicht passte. Es traf Stürmer Patrick Pohl.

Voriger Artikel
EHC siegt, aber Dshuni verletzt
Nächster Artikel
Neuer Dauerkarten-Rekord?

So geht‘s eben nicht: EHC-Stürmer Marco Rosa lässt sich von Manuel Strodel viel zu leicht abdrängen.

Quelle: Sebastian Bisch

Pohl schaute sich das letzte Drittel beim kläglichen Auftritt gegen die DEG in Zivil an. Für einen letzten Test hatte Wolfsburg Erschreckendes abgeliefert. Hätte Gross mehr Auswahl gehabt, er hätte womöglich noch mehr Akteure zuschauen lassen. Mit wenigen Ausnahmen blieben alle unter Normalform – nicht zum ersten Mal in dieser Vorbereitung. Gross sauer: „Düsseldorf hat verdient gewinnen. Wir müssen mehr tun, stabiler stehen, die Zweikämpfe wirklich gewinnen wollen.“

Mit Blick auf die mau besetzten Gäste und den eigenen Kader sagte er: „Die Zahl der Spieler auf dem Spielberichtsbogen ist egal, es zählt, wie viele sich auf dem Eis zeigen!“ Und: „Pohl war gesund wie ein Fisch im Wasser. Er hatte keinen guten Tag...“

Das ist milde formuliert, denn Gross muss den Stürmer weitaus schlechter gesehen haben – keinen guten Tag attestierte er sinngemäß auch dem Großteil des Rest-Kaders: „Wir müssen den Weg zum Tor finden, das geht nur über Zweikämpfe.“

Dass Wolfsburg nur ein Tor kassiert hatte, empfand er als „positiv“. Allerdings: mit einem schwächeren Vogl und gegen einen cooleren Gegner wäre es dicker gekommen. Sturm-Routinier Sebastian Furchner: „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert. Eine gute Mannschaft zieht daraus Lehren. Ich hoffe, dass wir eine gute Mannschaft sind.“

rau/aha

Voriger Artikel
Nächster Artikel