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Torkrise? Heimkrise? Fliegauf noch ruhig

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Torkrise? Heimkrise? Fliegauf noch ruhig

Es läuft wie im Vorjahr. Da hatte Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg den Saisonstart gegen die DEG vor eigener Kulisse gewonnen, danach drei Heimspiele in den Sand gesetzt.

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Immer das Gleiche: Ob gegen München (kl. Bild), gegen Berlin (gr. Bild) oder am Sonntag gegen Köln – die anderen jubeln am Ende. Zuletzt gewannen dreimal in Folge die Gäste bei den Grizzlys, die in jedem ihrer vier Heimspiele nur zwei Tore schossen.

Quelle: Boris Baschin

„Eigentlich haben wir gegen Köln gut gespielt. Aber wenn man dreimal in Folge daheim verliert, ist das nicht gut“, skizziert Manager Charly Fliegauf die gemischten Gefühle. Wolfsburg in der Heimkrise? Grizzlys in der Torkrise?

„Es ist zu früh, von einer Heimkrise zu sprechen“, sagt der Manager. „Natürlich wollen wir uns in eigener Halle besser präsentieren. Aber wir haben auch starke Gegner gehabt.“ In der Summe ist Wolfsburg locker im Soll, dank seiner schon neun Auswärtszähler bei schwächer einzuschätzenden Gegnern. Vergangene Saison hatte Wolfsburg übrigens daheim zwar einen Zähler mehr aus vier Spielen (5), hatte aber nur elf Punkte nach acht Partien.

Bedenklicher ist eher die Torkrise in eigener Halle. Dreimal 2:3. Viermal nur zwei Tore. So ist es schwer, zu gewinnen. Daniel Widing, gemeinsam mit Sebastian Furchner (beide fünf Treffer) Top-Torjäger, war nach dem Spiel gegen Köln enttäuscht: „Mit den Chancen, die wir hatten, müssen wir mehr Tore schießen.“

Dann verliert man die Partien nach hinten heraus vielleicht auch nicht. Denn zuletzt gingen die letzten Drittel nicht nur in eigener Halle an die Gäste. Fliegauf bleibt aber ruhig, „denn es ist noch früh in der Saison“. Einige Akteure, vor allem Marco Rosa, Lubor Dibelka und Tim Wallace, haben noch Luft nach oben. „Wir dürfen nicht den Kopf verlieren oder in Panik verfallen“, bleibt auch Coach Pavel Gross noch gelassen.

Allerdings brauchen Furchner, Widing und Tyler Haskins - die erste Reihe - Entlastung. Zusammen mit dem verletzten Mark Voakes schossen sie 14 Tore. Auf die übrigen zehn Angreifer entfielen sechs Tore, davon ein Penalty.

rau/jsc/aha

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