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Torflaute vorbei: Ex-Pinguin Fauser erlegt die Pinguins

Eishockey – DEL: Wolfsburg siegt 1:0 in Bremerhaven Torflaute vorbei: Ex-Pinguin Fauser erlegt die Pinguins

Es geht auch andersrum. Kurios. Nach einem 0:1 im Heimspiel am Freitag gegen Mannheim gewann Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Sonntag vor 3950 Zuschauern selbst mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven. Gerrit Fauser schoss das Tor des Abends.

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Wie vernagelt: Sebastian Furchner und die Grizzlys bissen sich auch gegen Bremerhaven lange die Zähne aus, aber dann gab es doch einen verdienten 1:0-Sieg.

Quelle: Peter/Citypress24

Bremerhaven. Was für eine Nervenprobe! Sagenhafte 123 Spielminuten und komplette fünf Drittel am Stück waren die Grizzlys ohne Treffer geblieben, dann hat es endlich wieder gefunkt. Und für die Gastgeber war es ein schmerzhafter Stich. Denn Fauser traf. Der hat auch mal in Bremerhaven gespielt. Genau wie Sebastian Furchner, der im Zweikampf den Puck erkämpft hatte, den Tyler Haskins dann zu glänzender Vorbereitung und schönem Rückhandpass zu Fauser übernahm.

Was für eine Nervenprobe! Am Freitag schon war Wolfsburg gegen Mannheim die klar bessere Mannschaft gewesen, hatte außer dem Pfosten aber nichts getroffen und ein unglückliches Tor zum 0:1-Endstand kassiert. Doch manchmal ist der Weg aus der Krise halt steinig, bringt nicht gleich Ertrag, auch wenn fast alles stimmt.

Und deshalb war der Auftritt am Sonntag bemerkenswert. Denn die Grizzlys marschierten wieder, trafen wieder nichts, verzweifelten aber nicht. Ob Jeremy Dehner, Alexander Weiß, Brent Aubin, Stephen Dixon, als er von der Strafbank kam und allein auf Gerald Kuhn zusteuerte, oder, oder, - die Gäste bekamen den Puck nicht rein. Und Glück hatten sie auch nicht. Kuhn haute sich den Puck mit der Kufe im ersten Drittel einmal fast selbst rein - aber eben nur fast. Bremerhaven hatte auch ein, zwei gute Chancen. Doch Felix Brückmann im Grizzlys-Kasten passte sich der Teamleistung an, war aufmerksam und sicher.

Fünf Drittel ohne Tor - gegen den Neuling, dem man schon seine DEL-Premiere in eigener Halle verdorben hatte, legten die Grizzlys wieder zu. Und ließen nach dem 1:0 nicht nach. Erst eine Strafe für Jimmy Sharrow (Puck über die Bande) machte es noch einmal mega-spannend. Bremerhaven drängte, Brückmann parierte zweimal überragend gegen Jeremy Welsh. Da hatte Wolfsburg auch mal ein wenig Glück, doch das hatten sich die Gäste längst redlich erarbeitet.

Torschütze Fauser: „Wir sind glücklich. Es ist nicht einfach, so ein enges Spiel in Bremerhaven zu gewinnen.“ Sein Dank ging an Vorbereiter Haskins: „80 Prozent des Treffers gehen an ihn. Ein Superpass genau für eine Direktabnahme.“ Torwart Brückmann feierte derweil übrigens nicht nur seinen ersten Shut-Out der Saison, es war auch das erste Zu-Null der Spielzeit für die Grizzlys.

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