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Top-Neuling: DEL ehrt Pfohl

Grizzlys Wolfsburg Top-Neuling: DEL ehrt Pfohl

Fabio Pfohl, Angreifer des Play-Off-Viertelfinalisten Grizzlys Wolfsburg, ist Rookie des Jahres im Eishockey-Oberhaus. Dazu wählten ihn Experten, geehrt wurde der 20-Jährige im Rahmen der Gala des deutschen Eishockeys am Samstagabend in Straubing. Pfohl gab zu: „Ich war nervös.“

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Auf dem Eis stark, jetzt als Rookie des Jahres geehrt: Wolfsburgs Fabio Pfohl sammelte 30 Skorerpunkte, bei der DEL wurde er (l.) ausgezeichnet.

Quelle: city-press

Man sollte es gar nicht glauben - so frech und selbstbewusst, wie Pfohl meist auf dem Eis agiert. Aber, so gab er zu: „Mir haben bei der Ehrung ein wenig die Knie gezittert.“ Trotz seiner Jugend ist er bei den Grizzlys gesetzt, verdient sich seine Eiszeit. Nicht zuletzt deshalb und wegen bemerkenswerter 30 Skorerpunkte stand er zur Wahl (WAZ berichtete). Dass er es wird - für Wolfsburgs Routinier Christoph Höhenleitner stand das außer Frage. „Absolut verdient“, so das Urgestein (seit 2007 im Klub). „Unter denen, die zur Wahl standen, war Fabio mit Abstand der Beste.“

Der Angreifer hatte reichlich Stress, aber auch viel Spaß. „Ich habe dort viele Menschen aus dem Eishockey kennengelernt, mit denen ich noch nicht so viel zu tun hatte, konnte auch mehr über das deutsche Eishockey-Museum erfahren, das war schon cool.“ Und: „Mit dieser Ehrung geht ein Traum in Erfüllung. Ich bedanke mich bei meinen Trainern, die mir viel Verantwortung und Eiszeit geben und bei den Mitspielern, von deren Erfahrung ich viel lernen konnte.“

Ab Mittwoch werden sie Konkurrenten sein, doch neben des Eises ist das Klima oft entspannt. Pfohl saß an einem Tisch mit den Düsseldorfern Mathias Niederberger (Torwart des Jahres), mit dem er befreundet ist, und Trainer Christof Kreutzer. Der nahm ihm Nervosität, scherzte: „Trotz Play-Offs - du darfst ruhig mit mir sprechen.“

Zeit zum Feiern blieb Pfohl nicht, bereits am Sonntag früh um kurz vor sieben ging es mit dem Flieger gen Hannover, um neun war er wieder in der Wolfsburger Kabine beim Training der Grizzlys, die auch am Sonntag so komplett wie in den Trainingstagen der Vorwoche waren.

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