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Titeljagd beginnt: Wolfsburg gegen Düsseldorf

Eishockey: Viertelfinal-Play-Offs Titeljagd beginnt: Wolfsburg gegen Düsseldorf

Die Titeljagd im deutschen Eishockey-Oberhaus beginnt. Mit den Viertelfinal-Play-Offs. Am Dienstag. Am Mittwoch greifen dann auch die Grizzlys Wolfsburg ein. Um 19.30 Uhr. Mit einem Heimspiel gegen Traditionsklub Düsseldorfer EG.

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Start gegen die DEG: Zum Play-Off-Auftakt erwarten die Grizzlys (M. Mark Voakes) am Mittwoch den Traditionsklub aus Düsseldorf.

Quelle: Photowerk (bb)

Auch mit ihrem neuen, im Sommer eingeführten Logo und unter dem neuen einprägsamen Namen – eines hat sich nicht geändert: Die Grizzlys, Wolfsburgs Eishockey-Team, stehen in den Viertelfinal-Play-Offs. Wie immer seit 2009. Das hat kein anderes DEL-Team geschafft.

Das Play-Off-Duell am Mittwoch – kein neues. 2010 standen sich Wolfsburg und Düsseldorf schon einmal gegenüber. Die Grizzlys setzten sich mit 3:0 Siegen (damals ging die Serie über maximal fünf Spiele) durch. Ob Spiel eins wieder Geschichte schreibt? Damals sorgte ein Pausenspektakel mit dem VW-Rallye-Touareg für bundesweite Schlagzeilen. Denn die Spikes zerfetzten derart das Eis, dass die Partie gerade noch rechtzeitig nach massiven Aufbereitungsarbeiten weitergehen konnte. Minuten fehlten an einer Wolfsburger Niederlage am grünen Tisch.

Es wird eine tolle Serie, das ist sicher. Gründe dafür gibt es genug. Zum Beispiel: Nur das Torverhältnis trennte Wolfsburg und Düsseldorf, wie überhaupt die ganze Spitzengruppe eng beieinander lag. Oder: Wolfsburg gewann zweimal zu Null gegen Düsseldorf. Daheim und auswärts, verlor danach aber auch zweimal gegen die DEG, dabei einmal zu Null. Oder: Nach sieben Jahren in Wolfsburg, wo er Rekordskorer ist, wo er mal Saison-Topskorer war und wo seine Trikotnummer 14 nicht mehr vergeben wird, ist Norm Milley prompt in seiner ersten Saison mit Düsseldorf Top-Skorer der Rheinländer geworden. Oder: Wolfsburg ist seit sieben Heimspielen unbesiegt, Milleys guter Freund Sebastian Furchner hat mal wieder einen persönlichen Torrekord aufgestellt. Mit 22 Treffern lag er auch in der Liga mit oben. Bei großer Fairness übrigens. Furchner sammelte nur 16 Strafminuten. Genau wie Düsseldorfs zweitbester Skorer Ken Andre Olimb. Bei Düssseldorf auch zu beachten: Daniel Kreutzer, Bruder des Trainers, DEG-Ikone und seit kurzem Allzeit-Top-Skorer der DEL. Genau wie Milley und Furchner ist Kreutzer einer der ganz Großen im Eishockey-Oberhaus.

Eishockey ist ein harter Sport, manchmal wird auch gerauft. Und in den Play-Offs werden die Bandagen härter. Wolfsburgs Nummer 44, Björn Krupp, sammelte über 100 Strafminuten, Düsseldorfs 4, Tim Conboy, ist bekannt für eine kurze Zündschnur, er geht leicht hoch. 138 Strafminuten toppten nicht viele.

So oder so – es wird rund gehen in den Play-Offs. Nicht nur in Wolfsburg. In den Viertelfinals kommt es auch zu einem bayerischen Derby, das es in den Play-Offs noch nicht gab: München muss sich bereits am Dienstag mit Straubing auseinandersetzen. Berlin mit Köln. Iserlohn erwartet Nürnberg. Iserlohn ist neben Wolfsburg die große Überraschung. So gut waren die Sauerländer noch nie.

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