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Tim Wallace lässt nicht nur Stars fliegen

Eishockey: Grizzyls Wolfsburg Tim Wallace lässt nicht nur Stars fliegen

Er hat sich schon gegen die ganz Großen seines Sports bewiesen, jetzt soll Tim Wallace den Grizzlys helfen. Der Blitz-Zugang des Eishockey-Erstligisten wünscht sich: „Ich würde natürlich gerne am Freitag beim Heimstart schon spielen.“

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Rumms: Grizzlys-Zugang Tim Wallace lässt es krachen.

Quelle: Imago

Ob‘s für ihn reicht, wird Trainer Pavel Gross noch entscheiden. Einen Import-Spieler wird er gegen Düsseldorf als überzählig draußen lassen müssen, wenn keiner mehr ausfällt.

Ob Wallace ran darf, wird auch ein noch zu absolvierender Fitness-Test mitentscheiden. Einen fitten Eindruck machte er am Dienstag bei seiner ersten Einheit. Trotz wenig Schlaf. Am Dienstag war er nach neunstündigem Flug aus Anchorage in Alaska via Frankfurt in Wolfsburg eingetroffen. „Ein gutes Training“, befand er. Und: „Ein gutes Team.“

Zwei Spielzeiten hatte er in Schweden gespielt, danach seine „Optionen abgewogen“. Vergangene Woche habe Wolfsburg nachgefragt. Der Hobby-Angler („In Alaska gibt es tolle Möglichkeiten“) biss an. Auch ein Grund: „Wolfsburg ist ein Team, das gewinnen will, in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich war.“ Kaum da, aber schon gut informiert - obwohl Wallace gestand: „Ich kenne zwar einige Jungs in der Liga, aber vor meinem Wechsel habe ich die nicht kontaktiert.“

Er gilt als physischer Akteur. Wallace, der mit seinen braunen Augen einen eher sanftmütigen Eindruck macht, sagt: „Das ist Teil meines Spiels, ich bin ein sogenannter Power Forward.“ Er kann auch Tore schießen und meint: „Ich hoffe, ich kann der Mannschaft so helfen, wie sie es braucht.“

Wallace ist keiner, der Raufereien anzettelt, aber einer, der dahin geht, wo es weh tut. In 101 NHL-Einsätzen bekam das auch schon mal der russische Superstar Alexander Ovechkin zu spüren. Wallace hat übrigens ein interessantes Hobby: Modellflieger. Nur: „Das ist ein teures Hobby, die gehen schon mal zu Bruch.

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