Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Super-Grizzyls siegen und siegen

Eishockey: Wolfsburg 2:0 gegen Nürnberg Super-Grizzyls siegen und siegen

Diese Grizzlys sind einfach nicht zu fassen! Die Personaldecke dünn, ein Gegner mit der vielleicht gefährlichsten Offensive der Liga - doch Wolfsburgs Eishockey-Erstligist siegt einfach weiter. Gegen die Nürnberg Ice Tigers wurde der neue Klub-Rekord ausgebaut, auf neun Erfolge am Stück geschraubt.

Voriger Artikel
Weniger! Aber VW bleibt dabei
Nächster Artikel
Grizzlys am Dienstag in Krefeld

Und zack: Mark Voakes (M.) hat zugeschlagen, direkt vor der Flasche zappelt der Puck oben im Netz. Die Entscheidung.

Quelle: Photowerk (bb)

Lubor Dibelka und Mark Voakes schossen vor 2650 Fans das 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) heraus.

Tyson Mulock, der sich am Freitag am Auge verletzt hatte, fehlte, Tyler Haskins war auch noch nicht fit, dazu noch Christoph Höhenleitner und Brent Aubin im Lazarett. Doch die Gastgeber, bei denen Robbie Bina nach Krankheit spürbar geschwächt wieder mitwirkte, spielten ihr Spiel. Unermüdlich beschäftigten sie die Gäste, waren dabei stets auf sichere Defensive bedacht. Wolfsburg, allen voran Gerrit Fauser und Tim Wallace, die viele Doppelschichten fuhren, ließ Nürnberg nicht ins Spiel, hatte dennoch gute Chancen. Ice-Tigers-Zugang Tyler Beskorowany, einst für Düsseldorf bester Keeper der Liga, stand wie eine Wand. Andy Reiss (19.) hätte ihn bezwingen müssen - schoss ihm genau auf die Brust.

Danach war der Verlauf kurios. Wolfsburg nämlich kam im zweiten Drittel in Schwierigkeiten. Plötzlich war der Faden weg, nun drückten die Gäste um ihre beiden NHL-Haudegen Steven Reinprecht und Dany Heatley. Brandon Seagal (29.) und David Steckel (34.) trafen jeweils nur Metall. Wolfsburg schwamm. Doch das Team hat eine Brust so breit wie Supermann, und der eine oder andere behielt den Kopf oben. Gestern waren es Tim Hambly (traumhafter Steilpass) und Lubor Dibelka (perfekte Annahme und Verwertung) beim 1:0 genau in Nürnbergs beste Phase. Im Schlussdrittel ließ Wolfsburg etwas weniger zu und setzte den K.o: ein Bullygewinn, ein Zuspiel von Wallace, ein Schuss von Fauser, der Abstauber von Voakes, Seriensieg Nummer 9 perfekt. Dass Sebastian Furchner (54.) einen Penalty verschoss, tat nicht weh.

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg