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Stephen Dixon ist das Fauser-Double

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Stephen Dixon ist das Fauser-Double

Am Freitag (19.30 Uhr) hat Wolfsburgs neuer Stürmer sein Debüt: Stephen Dixon läuft im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt erstmals für die Grizzlys auf. Und die Fans sollten zweimal hinschauen, bevor sie glauben, dass sie doppelt sehen. Denn der Neue sieht Sturmkollege Gerrit Fauser ziemlich ähnlich. Wie auch ein Routinier feststellen musste...

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Wer ist wer? Gerrit Fauser (l.) und Wolfsburgs neuer Stürmer Stephen Dixon sehen sich ziemlich ähnlich. Fauser trägt die Nummer 23, Dixon die 18.

Quelle: Sebastian Bisch / Imago

Dixon könnte als Fauser-Double durchgehen. Das ging manchem Journalisten und Fotografen so beim ersten Training des Kanadiers mit dem neuen Team. Und nicht nur ihnen. Sebastian Furchner etwa stand locker neben dem Neuen, erzählte ihm nach vorn blickend etwas - und wunderte sich dann „dass der gar nicht antwortete“. Furchner schaute zur Seite und stellte fest: „Ist gar nicht Gerrit.“ Und da der Kanadier nichts verstanden hatte, fühlte er sich nicht angesprochen. Furchner: „Ich habe sie verwechselt. Die sehen auf dem Eis wie Zwillinge aus.“

Auf dem Eis wird es derlei Verständigungsschwierigkeiten nicht geben. Auch deshalb nicht, weil sich die Mitspieler an Dixon orientieren werden. „Er wird uns helfen und dirigieren“, so Alexander Weiß, der als Flügel neben dem Neuzugang spielen wird. Dixon - Nummer 18. Auf dem anderen Flügel neben ihm zu erwarten: sein Double. Fauser - Nummer 23.

Die Fans müssen genau hinschauen, die Außenstürmer nicht so. Das muss Dixon erledigen. Weil Wolfsburgs System nicht kompliziert sei, sondern „Straight Hockey“ geradlinig, wie Trainer Pavel Gross erklärt, werde das klappen. „Er wird sich anpassen, die Außen steuern.“

Weiß ist heiß, schoss zuletzt vier Tore in vier Partien, darunter ganz wichtige. „Für einen Stürmer sind Tore immer positiv“, sagt er, „aber im Vordergrund steht die Mannschaft.“ Er habe gewusst, dass von ihm mehr kommen müsse, er sei erleichtert. Aber, so betont er, „ich habe auch gute Nebenspieler.“ Und: Bei uns ist es egal, wer mit wem spielt. Ich freue mich darauf, neben Stephen zu spielen.“

Das Tor, da legte sich Gross am Mittwoch fest, wird am Freitag Felix Brückmann hüten. Sebastian Vogl ist angeschlagen (WAZ berichtete).

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