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Start-Absturz bei den Adlern: Grizzlys nach 3:6 erstmal Letzter

Eishockey Start-Absturz bei den Adlern: Grizzlys nach 3:6 erstmal Letzter

Zum ersten Mal nach langer Zeit haben die Grizzlys Wolfsburg wieder ein Auftakt-Spiel im Eishockey-Oberhaus verloren – und sind prompt Letzter.

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Mal Glück gehabt: Dieser Treffer der Adler zählte nicht, die Grizzlys waren mit dem 3:6 in Mannheim gut bedient, sind nach dem Start-Tag Letzter.

Quelle: PIX-Sportfotos /Daniel Glaser

Mannheim. Ein Titelaspirant gegen den Vizemeister – in Mannheim stieg am Freitag das Schlagerspiel zum Auftakt in die 24. DEL-Saison. Wolfsburg verlor erstmals seit 2012 wieder ein Start-Spiel – und ist nach dem 3:6 (1:2, 0:2, 2:2) vor 10.500 Zuschauern bei den Adlern Letzter nach dem ersten Spieltag. Brent Aubin, Alexander Weiß und Mark Voakes trafen.

Mannheim kam druckvoll, kaum hatten sich die Grizzlys befreit, wurden sie ausgekontert; Ex-NHL-Star Devin Setoguchi markierte allein vor Felix Brückmann sein erstes DEL-Tor. In der Folge bot Wolfsburg mehrfach solche Konterchancen an, hatte aber etwas Pech beim 0:2. Erst war auf der Gegenseite nach Adler-Fehler Sebastian Furchners Schuss gerade noch geblockt worden, in der Folge blieb Furchner im eigenen Drittel an Festerling hängen, David Wolf staubte ab.

Doch das Pech glich sich aus. Wolf traf den Pfosten, im Gegenzug drückte Aubin den Querpass von Mark Voakes ein. Nun waren die Grizzlys im Spiel, Dehner hatte in Überzahl den Ausgleich auf dem Schläger. In Überzahl traf Gerrit Fauser (28.) den Pfosten. Zuvor hatten die Gäste schon eine 5:3-Überzahl ohne Treffer verstreichen lassen.

Auffällig: Das Powerplay der Grizzlys war wie schon in den vergangenen Wochen nur streckenweise sicher, aber sehr ertragsschwach. Der Ausgleich war möglich, doch kaum waren die Adler komplett, erhöhte Wolf nach schönem Spielzug unhaltbar auf 3:1.

Jetzt waren die Adler (über 2000 NHL-Spiele Erfahrung auf dem Eis/Wolfsburg 1) wieder Chef. Zwingend spielten sie ihre Torchancen heraus, plötzlich war das Team von Trainer Pavel Gross mit dem Zwischenstand von 1:4 noch gut bedient. Die Gastgeber waren physisch stärker; dass den Grizzlys zwei Import-Verteidiger ausfallen, war nicht zu übersehen. Sie spielten streckenweise nicht schlecht, die Neuzugänge enttäuschten nicht, das Unterzahlspiel funktioniert, doch im Aufbau hakt es zu oft und in einigen Situationen hatten es die Adler etwas zu leicht, auch wenn sie ihre Mitfavoritenrolle deutlich unterstrichen. Hinten will Manager Charly Fliegauf noch handeln, jedoch fehlen ihm, so betonte er am Freitag erneut, noch Mittel für eine tragfähige Lösung.

Die Grizzlys verkürzten gegen nachlassende Mannheimer noch und fingen sich dann kurz vor Schluss in Überzahl, als sie ohne Torwart das 4:5 erzwingen wollten, die Entscheidung.

Grizzlys-Naionalspieler Gerrit Fauser sagte: „Das war von beiden Seiten defensiv schlecht, aber wir dürfen es so nicht machen, sonst nehmen sie uns auseinander. So dürfen wir uns nicht präsentieren.“

Am Sonntag (17 Uhr) gastiert mit den Kölner Haien ein Titelfavorit der Eis-Arena. Coach Pavel Gross: „Da müssen wir uns anders präsentieren. So, wie wir uns in den ersten zwei Dritteln gezeigt haben, geht es nicht. Mannheim hat auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Von Jürgen Braun

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