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Spitzenwerte: Aber Gross bleibt auf dem Teppich

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Spitzenwerte: Aber Gross bleibt auf dem Teppich

Geht die Reise noch auf Platz vier? Heimrecht im Play-Off-Viertelfinale ist nicht mehr ausgeschlossen für Wolfsburgs Eishockey-Erstligist. Platz sechs, die direkte Play-Off-Quali, wollen die Grizzlys nicht mehr hergeben.

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Die Tür ist zu: Wolfsburg lässt hinten kaum noch etwas anbrennen, die bärenstarke Defensive ist ein Trumpf vor dem Endspurt im Oberhaus.

Quelle: Photowerk (gg)

„Ein kleines Ziel ist wichtig“, sagt Trainer Pavel Gross, bleibt mit dem Team aber der Devise treu: „Wichtig ist das nächste Spiel, wichtig ist, zu lösen, was wir beeinflussen können.“

In der eigenen Hand hat Wolfsburg Platz sechs. Luft (sieben Punkte Vorsprung) ist da, weil zuletzt einiges prächtig lief.

Das Torhütergespann belegt in der Liga die Plätze eins (Felix Brückmann) und zwei (die aktuelle Nummer 1 der Wolfsburger, Sebastian Vogl). Gross: „Im Dezember war das noch nicht so. Aber jetzt können wir sagen, wir haben zwei sehr gute Torleute. Die brauchen wir - und eine gute Defensive.“ Auch hier haben die Grizzlys Spitzenwerte: Sie haben mit Abstand die wenigsten Gegentore kassiert, haben das beste Torverhältnis. Das Unterzahlspiel ist das viertbeste nach Quote. Nur 28 Gegentreffer bei Unterzahl sind Liga-Spitze.

Mark Voakes ist jetzt der Spieler mit der besten Plus-Minus-Bilanz der Liga. Gross fasziniert: „Dass er nach seiner langen Pause wieder skort und dabei positiv liegt, war die Hoffnung. Diese Ausbeute ist überraschend und erfreulich.“

Im Powerplay ist Wolfsburg zweitbestes Team in der Quote und mit 45 Treffern Spitze in der Ausbeute. „Da ist noch Luft, da können wir noch ein wenig kreieren“, meint der Trainer.

Entscheidend werde, „ob wir nach der Pause gleich wieder anknüpfen.“ Zweimal hatte Wolfsburg Tiefphasen mit vielen Niederlagen, dazwischen ein Riesen-Hoch mit neun Siegen. Jetzt läuft eine Serie mit fünf Siegen am Stück. Warum die Berg- und Talfahrt? Gross: „Wir waren am Ende der Phase mit vielen Spielen und vielen Reisen müde, haben zu wenig in der offensiven Zone gespielt, zu oft die Scheibe leicht hergegeben. Defensiv standen wir zwar, aber wir haben nicht genug Tore gemacht. Jetzt sind wir wieder aktiver, spielen mehr vor des Gegners Tor.“ Und nun winkt sogar Platz vier.

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