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Spitzenreiter, Spitzenreiter! Grizzlys nicht zu halten

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Spitzenreiter, Spitzenreiter! Grizzlys nicht zu halten

Wolfsburg. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, sangen Wolfsburgs Fans. Die Grizzlys schlugen am Sonntag ihre Lieblingstiger aus Nürnberg mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0), erklommen die Tabellenspitze.

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Wieder Sieger gegen die Tiger: Gerrit Fauser (am Pfosten), Fabio Pfohl und die Grizzlys erklommen mit einem 2:1 gegen Nürnberg die Tabellenspitze der DEL.

Quelle: Sebastian Bisch

Vor 2100 Zuschauern war‘s wie immer gegen Nürnberg: ein packendes Spiel, Speed und Beweglichkeit gegen Physis und Härte. Und am Ende triumphierte Wolfsburg. Zum 19. Mal in den vergangenen 21 Duellen. Alexander Weiß und Sebastian Furchner zähmten die Ice Tigers mit ihren Treffern.

Und jetzt gewinnen die Grizzlys auch noch zuhause. Der Auswärtsschreck der Liga (sechs Spiele, sechs Siege) startete mit Tempo, Gerrit Fauser und Robbie Bina zwangen Andreas Jenike zu Glanzparaden. Eine doppelte Überzahl blieb ungenutzt, dann gab es die kalte Dusche, ein Schuss von Patrick Reimer wurde von Jeremy Dehner abgefälscht, rutschte unhaltbar ins lange Eck. Wolfsburg war geschockt, die Gäste machten die eigene Defensivzone meist gut dicht, waren an der Bande im Zweikampf stärker. Nichts Neues in diesem Duell. Im zweiten Drittel war Nürnberg dominant, Keeper Sebastian Vogl, der die Grizzlys in der vergangenen Saison in den Play-Offs einmal in Nürnberg zu einem Sieg geführt hatte, hielt brillant. Die Gastgeber kamen kaum in Fluss, wurden selten zwingend.

Mark Voakes aber stand Sekunden vor der zweiten Pause allein vor Jenike, musste sich drehen, der Keeper machte mit langem Bein die Ecke zu. „Mehr Scheiben aufs Tor, mehr Schüsse durchbringen, weitermachen“, forderte Björn Krupp vor dem letzten Drittel. Und das klappte tatsächlich. Der stete Tropfen höhlte den Stein, die Wolfsburger hatten noch was im Tank, erhöhten das Tempo und waren mit einer Klasse-Aktion wieder dran. Feiner Pass von Fauser, schöner Move von Weiß - 1:1. Jetzt ließen die Grizzlys nicht mehr locker. Sie hielten das Tempo, bekamen Schüsse durch. Jetzt rettete Jenike die Seinen. Bis bei angezeigter Strafe gegen Nürnberg Wolfsburgs sechster Feldspieler für Unordnung in der Gäste-Hintermannschaft sorgte, Weiß Furchner bediente und der den Puck durch Jenikes Beine jagte. Nürnberg riskierte am Ende alles, Voakes traf dabei noch das leere Gäste-Tor nicht. Egal. Die Fans feierten, die Grizzlys blieben auf dem Teppich. Furchner: „Spitzenreiter - das ist jetzt eine schöne Momentaufnahme, aber abgerechnet wird nach 52 Spieltagen.“

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