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So machte Aubin Onkel Kevin stark

Eishockey So machte Aubin Onkel Kevin stark

Für Deutschlands Eishockey-Team ging es vor knapp zwei Wochen gegen Weißrussland um die letzte Chance, vielleicht doch noch das WM-Viertelfinale zu erreichen. Es sah auch gut aus. Das DEB-Team führte 2:0, dann 2:1. Dann kam Kevin Lalande. Und im fernen Kanada feuerte EHC-Torjäger Brent Aubin mit seinen Töchtern Leah und Kelly vorm Fernseher Uncle Kevin, Onkel Kevin, an.

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Onkel Kevins dicker Kumpel: EHC-Torjäger Brent Aubin.

Eine kuriose Geschichte. Wolfsburgs Ass, das im Januar zum dritten Mal Vater wird, und der kanadische Keeper der Weißrussen sind dicke Kumpels. Aubin: „Wir sind seit Jugendzeiten befreundet. Wir sehen uns auch heute noch in jeden Sommer. Für meine Kinder ist er Onkel Kevin.“

Lalande spielt seit einigen Jahren in der KHL für Dinamo Minsk, hat die weißrussische Staatsbürgerschaft erhalten und spielte bei der WM. Stark übrigens. Gegen Deutschland ließ er keinen mehr rein, sein Team gewann 5:2. Seine Fangquote von 93,75 Prozent im Turnier war die drittbeste aller Torhüter.

Das wiederum könnte auch an Aubin gelegen haben. Wolfsburgs zweitbester Torjäger der vergangenen Saison war zu kanadischen Juniorenzeiten ein gefürchteter Schütze. Und er hat früher viel mit Lalande geübt. Daraus war die Freundschaft entstanden.

Aubin: „Ich war elf, er war zehn, wohnte eineinhalb Fahrstunden entfernt, der Torwarttrainer seines Teams kam aus meinem Heimatort. Da kam Kevin mal in unseren Ort zum Zusatztraining. Der Trainer kannte mich auch, hat mich rangeholt, um Schusstraining mit Kevin zu machen.“ Danach kam Lalande regelmäßig im Sommer rüber. Aubin: „Ich war sozusagen sein persönlicher Trainingsschütze und wir sind gute Freunde geworden.“

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