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So hält Pavel Gross die Grizzlys frisch

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg So hält Pavel Gross die Grizzlys frisch

 Den müden Auftritt beim 0:3 in Straubing haben die Grizzlys Wolfsburg am Sonntag vergessen lassen. Vor fast 4200 Zuschauern gewannen sie das Nord-Duell gegen Bremerhaven mit 5:3. Trotz neuerlicher Unterbesetzung. Und das, so gab Trainer Pavel Gross, der nie nach Ausreden sucht, jetzt zu, „ist nicht einfach.“ Im Training tritt er deshalb auf die Bremse.

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Da jubeln sie wieder: Die Grizzlys wirkten am Sonntag trotz dezimierten Kaders frisch. Damit das so ist, schaut Trainer Pavel Gross im Training genau hin und dosiert die Belastung ganz fein.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. So hält Gross die Grizzlys frisch: Der Coach lässt seine Schützlinge tendenziell gern mal länger auf dem Übungs-Eis. Doch das ist seit Wochen, in denen ihm teilweise ein halbes Dutzend Akteure fehlte und des Öfteren welche erkältungsgeplagt waren, anders. „40 bis 45 Minuten machen wir. Und wir üben nicht so viel mit fünf gegen fünf. Mehr vier gegen vier und mit den Specialteams.“

Kleinere Einheiten hier, damit die Frequenz nicht zu hoch wird - und die Specialteams dort, weil sie es doppelt nötig hatten. Gross: „Das Powerplay läuft nicht so gut. Das liegt natürlich auch am Personal, das wir ständig tauschen müssen, und zwar in beiden Formationen. Erst fehlt Bina, dann Dixon, dann Pfohl. In der anderen Formation fehlt jetzt auch noch Haskins.“

Die Übung zahlte sich aus. Die vermeintlichen Not-Formationen hatten immer noch einen Abschluss-Experten und Stammspieler: Sebastian Furchner. Prompt langte der nach langer Sendepause im Powerplay gegen Bremerhaven dreimal hin.

Dennoch mahnt der Coach: „Wir müssen zusehen, dass wir gesund werden und anknüpfen an das, was wir vor drei Wochen gespielt haben.“ Denn war der Sieg gegen Bremerhaven auch verdient, es war nicht alles Gold, was glänzte. „Drei Gegentore sind zu viel“, meinte Brent Aubin. Und Furchner warnte: „Es ist ganz schnell Februar. Wir müssen schauen, dass wir uns jetzt die Punkte holen.“ Noch ist der Druck nicht so groß, noch liegt Wolfsburg voll auf Kurs. Der lautet: direkte Play-Off-Quali, Platz sechs.

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

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