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Siegtore sind Likens‘ Sache

Eishockey Siegtore sind Likens‘ Sache

Er spielt seit einigen Wochen nicht nur hinten und im Aufbau wieder bärenstark: Jeff Likens ist bei Eishockey-Erstligist EHC auch der Mann für die wichtigen Tore. Mehr als einen spielentscheidenden Treffer hat nur er geschafft. Gestern gelang ihm schon der dritte Game Winner.

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Alles im Blick, meist alles im Griff: Wolfsburgs Defensive stand gegen Iserlohn weitaus besser als in vielen Spielen zuvor.

Quelle: Photowerk (bb)

Was für eine Beute: Drei Tore hat Likens in dieser Spielzeit geschossen, immer brachten sie Siege. Gestern traf er dabei erstmals nicht im Powerplay. Allerdings hatten auch seine Kollegen unfreiwillig mit dafür gesorgt, dass sein zwischenzeitliches 3:0 statistisch das entscheidende Tor ist: Weil Iserlohn noch auf 2:3 verkürzte. Noch ein Game Winner, der Schütze freute sich und meinte gelassen zu seiner Strafzeit in der Schlussminute: „Ich hatte keine Angst, ich wusste, die Jungs kämpfen für mich.“

Auch Coach Pavel Gross urteilte über die Minuten, in denen Iserlohn ohne Torwart alles versuchte: „Kompliment an die Mannschaft, auch in der Phase mit 4:6-Unterzahl hat sie nicht den Kopf verloren. Vor drei Wochen hätten wir in der Situation noch anders reagiert, jetzt spielen wir einfach weiter.“

Vor drei Wochen, das war die Phase, in der Wolfsburg aus sieben Partien nur einen Sieg geholt hatte. Was hat sich geändert? Routinier Christoph Höhenleitner: „Wir arbeiten jetzt alle mehr, sind konsequenter, ziehen unser System 60 Minuten durch.“ Likens sieht es genauso und glaubt wie Höhenleitner nicht, dass der enge Kader Kraftprobleme bekommt. Likens: „Wir hatten hartes Sommertraining, davon profitieren wir jetzt.“

Vieles klappt besser als noch vor wenigen Wochen. Auch der Top-Torjäger ist wieder aufgetaucht. Nach nur einem Treffer in elf Partien traf Matt Dzieduszycki am Wochenende jeweils zur 1:0-Führung. Und meinte: „Das ist ein Anfang.“

rau/aha/jsc

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