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Siegtor sorgt für Zündstoff

Eishockey Siegtor sorgt für Zündstoff

Jetzt müssen die Köpfe oben bleiben! In der Tabelle ging es einen Platz rückwärts, nach vier Siegen in Folge kann man bei einem Mitkonkurrenten mal verlieren. Aber die Niederlage gestern war doppelt schmerzhaft für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Eine Sekunde vor Schluss der regulären Zeit war ein fast schon sicherer Punkt weg. Obendrein fehlt vielleicht am Sonntag (16.30 Uhr) Kapitän Tyler Haskins.

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Die Zeit war doch rum! EHC-Coach Gross, Manager Fliegauf und Co-Trainer Pellegrims (v. l.) reden auf Schiri Aumüller ein.

Quelle: ISPFD / IPD

Das Geschehen acht Sekunden vor Schluss wird noch von der DEL bewertet. Routinier Norm Milley kehrt morgen (16.30 Uhr) gegen Iserlohn vielleicht aber wieder ins Team zurück, so dass der EHC den Spielberichtsbogen komplett füllen kann.

Das war gestern erstmals wieder möglich, weil die Sperre von Aleksander Polaczek abgelaufen war. Der führte sich gleich wieder gut ein, provozierte die Strafe gegen Nürnberg vor Wolfsburgs 1:1 und schoss das 2:2 und das 3:3. Allein - es nützte nichts. Der Zusammenprall von Haskins mit Jame Pollock kurz vor Schluss bescherte Nürnberg doppelte Überzahl. Und die wurde im letzten Moment genutzt. Coach Pavel Gross reagierte an der Bande wütend. Die EHC-Bank war der Meinung, das Tor sei zu spät gefallen. Mit Assistent Mike Pellegrims und Manager Charly Fliegauf redete er auf Schiri Roland Aumüller ein. Vergebens. Gross hinterher: „Es kann doch nicht so eine große Sache sein, die Uhr mit der Kamera zu koppeln.“ Gross gab zu: „Es macht keinen Spaß, auf so eine Art und Weise zu verlieren, aber wir werden nicht nach Ausreden suchen, uns hat im letzten Moment die Konsequenz gefehlt.“ Manager Charly Fliegauf: „Bitter. Der Treffer war irregulär, die Zeit war vor dem Treffer rum.“

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