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Seifert: „Heilfroh, wieder auf dem Eis zu sein“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Seifert: „Heilfroh, wieder auf dem Eis zu sein“

Wolfsburg. Für Patrick Seifert ging am vergangenen Wochenende eine lange Leidenszeit zu Ende. Der Verteidiger von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg war nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrt. Ein ganz besonderes Erlebnis.

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Endlich wieder da: Patrick Seifert gab am Freitag sein Comeback nach acht Monaten Pause. Gegen Mannheim bestritt er dann sein erstes Heimspiel seit dem 30. Dezember 2015.

Quelle: cp24

Acht Monate hatte Seifert nach seiner schweren Schulterverletzung und zwei Operationen warten müssen, ehe es dann am Freitag endlich soweit war. Beim 3:2-Sieg in Ingolstadt stand der Verteidiger erstmals wieder im Kader. „Ich bin natürlich heilfroh, endlich wieder auf dem Eis zu sein“, meinte er nach dem zweiten Spiel am Sonntag gegen Mannheim.

Und in dem hatte sich seine Einsatzzeit schon mächtig gesteigert. In Ingolstadt hatte Seifert im Schlussdrittel nur noch auf der Bank gesessen. „Das war mit dem Trainerteam so abgesprochen. Meine Eiszeit soll langsam gesteigert werden.“

Am Sonntag beim 2:4 gegen Mannheim war er bis zum Schlusspfiff regelmäßig auf dem Eis und hatte in der Schlussphase sogar zwei gute Abschlussmöglichkeiten. „Es war am Freitag und am Sonntag schwer, in die Spiele reinzukommen. Aber es läuft aber von Mal zu Mal besser, die Automatismen kehren sehr schnell zurück“, so Seifert weiter.

Trainer Pavel Gross hatte trotz des mäßigen Auftritts seiner Grizzlys gegen Mannheim für Rückkehrer Seifert nur Lob: „Nach so langer Pause war es für ihn nicht einfach. Er hat seine Sache aber den Umständen entsprechend gut gemacht.“

Für die nächsten Spiele könne sich Seifert Hoffnungen auf noch mehr Eiszeit machen. Gross: „Natürlich hängt das von den anderen Verteidigern und vom Spielverlauf ab. Aber es kann sein, dass er schon am Freitag deutlich mehr spielt.“ Dann gastiert Wolfsburg bei den Iserlohn Roosters, die sieglos unter Druck stehen.

Mit Seifert hat Wolfsburg jetzt sieben Verteidiger, Robbie Binas Comeback naht, auch wenn es für das Wochenende noch nicht ganz gesichert scheint. Dann hätte Wolfsburg acht Verteidiger. Und dann werden sich die draußen wiederfinden, bei denen die Leistung nicht passt. Für die Zukunft wünscht sich Seifert für sich und sein Team: „Mehr Beständigkeit und Kontinuität!“

von Jakob Schröder und Alexander Held

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