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Scofield bringt den EHC ganz nah ans Viertelfinale

Eishockey Scofield bringt den EHC ganz nah ans Viertelfinale

Jeff Likens hämmerte drauf, Tyler Scofield fälschte ab - in der 78. Minute war‘s die Entscheidung! Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg darf vom Viertelfinale träumen, braucht nach dem 4:3 (1:2, 1:1, 1:0) n. V. gestern gegen Krefeld nur noch einen Sieg aus maximal zwei weiteren Spielen gegen die Pinguine. Vor nur 1850 Zuschauern hatten zuvor Sebastian Furchner, Christoph Höhenleitner und Marco Rosa getroffen.

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Am Ende jubelt Wolfsburg: Tyler Haskins, Sebastian Furchner und Tyson Mulock (v. l.) hatten auch nach 78 Minuten Spaß. Da stand Wolfsburgs erster von zwei für den Viertelfinal-Einzug nötigen Siegen gegen Krefeld fest. Tyson Scofield (kl. Bild) entschied das Spiel.

Quelle: Photowerk (gg)

Die Gäste waren sofort agiler, machten mehr Druck, gewannen Zweikämpfe, störten Wolfsburgs Aufbau lange Zeit empfindlich. Die besseren Chancen waren die Folge. Der EHC hatte noch Glück, als Daniel Pietta sein Solo verstolperte. Als dann aber Josh Meyers an der blauen Linie nicht attackiert wurde, klatschte der Puck zum 0:1 in den Winkel.

Die Pinguine kassierten eine Strafe. Furchner beendete das Powerplay schnell mit dem 1:1. 18 Saison-Gegentreffer Krefelds gegen Wolfsburg - das war der zwölfte in Unterzahl. Der EHC war am Drücker. Und strafte sich selbst. Tim Hambly brachte die Scheibe nicht raus, Marcel Müller fing sie ab: satter Schuss, 2:1 für Krefeld.

Die Gäste wirkten stabiler, David Fischer (26.) traf nur den Pfosten. Krass: Höhenleitner glich mit einem strammen Schuss aus, doch nur 14 Sekunden später waren die Pinguine wieder vorn.

Krefeld machte im Schlussdrittel aus Überzahl nach einer Notbremse gegen Tyler Haskins und einem üblen Check von Joel Perrault gegen Armin Wurm eigene Unterzahl. Und wieder schlug es ein - 3:3. Scofield hatte wenige Sekunden später die Führung auf dem Schläger, auf der anderen Seite prüfte Istvan Sofron den Wolfsburger Keeper Felix Brückmann. Bald darauf begann das Nervenspiel Verlängerung. Wolfsburg überstand doppelte Unterzahl, Yared Hagos oder der starke Müller für die Gäste und Brent Aubin dazwischen für den EHC hätten das Spiel entscheiden können. Doch es sollte noch dauern...

rau/mas

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