Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Schwer verletzt: Haskins bricht fast zusammen

EHC Wolfsburg Schwer verletzt: Haskins bricht fast zusammen

Das kann mehr weh tun als der Punktverlust. Tyler Haskins tat es auf jeden Fall gestern schon mehr weh. Richtig weh. Der Kapitän des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg zog sich in der 33. Minute des Spiels gegen Schwenningen eine Knieverletzung zu, musste gestützt vom Eis begleitet werden, brach mit schmerzverzerrter Miene auf dem Weg in die Kabine fast zusammen.

Voriger Artikel
Haskins: Jeder muss was beitragen!
Nächster Artikel
EHC rettet Punkt gegen Schwenningen

Der Haskins-Schock: Dr. Wolfgang Klein (l.) und Physio Peter Sildatke stützen den EHC-Kapitän, dessen Gesicht schmerzverzerrt ist.

Quelle: Bisch

Der Mittelstürmer war mit Schwenningens Center Jon Matsumoto Knie auf Knie zusammengerasselt, hatte den kommenden Aufprall allerdings wahrscheinlich anders als der Schwenninger nicht kommen sehen. Oder wurde unglücklich getroffen. Zur Diagnose gab es gestern keine Auskunft vom Klub. Von einer Bänderdehnung über einen Bänderriss bis hin zu einer Meniskusverletzung scheint vieles möglich. Vielleicht positiv: Bei Spielende schaute Haskins am Spielfeldrand zu. Einige Partien wird er mit Sicherheit verpassen.

Beim EHC war gestern schon Verteidiger Max Meirandres kurzfristig ausgefallen, sein Einsatz morgen ist gefährdet. Er soll sich im Training am Oberkörper verletzt haben. Für den ebenfalls angeschlagenen Keeper Felix Brückmann saß Jimmy Hertel auf der Ersatzbank.

Morgen in Mannheim wird damit höchstwahrscheinlich Nick Schaus seine DEL-Premiere haben. Der Ausfall von Haskins macht einen Ausländerplatz frei.

Entscheidender wird sein, wie der EHC auftritt. Gestern war es nichts. Coach Pavel Gross: „Es war der Schlendrian drin. Wir waren nicht bereit, den Preis für einen Sieg zu zahlen, man hat unser Tempo nicht gesehen, Schwenningen hat verdient gewonnen.“ Keeper Sebastian Vogl meinte zwar, es sei mehr drin gewesen, urteilte aber auch: „Glück muss man sich erarbeiten und das haben wir streckenweise nicht gemacht.“ Routinier Sebastian Furchner war auch unzufrieden,  sagte: „Letztlich haben wir noch einen Punkt gewonnen.“

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel