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Schopper will das Eisbären-Trauma besiegen

EHC Wolfsburg Schopper will das Eisbären-Trauma besiegen

Mit ihm wird es alles besser für den Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg – die Berliner Eisbären sollen kein Angstgegner mehr sein. „Das bringe ich mit“, sagt Benedikt Schopper, Neuzugang des EHC, lachend.

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Entschlossen, dem EHC die Angst vor Berlin zu nehmen: Neuzugang Benedikt Schopper, der sich dafür bereits im Wolfsburger Kraftraum schindet (kl. Bild).

Mit Wolfsburg Meister werden möchte er. Vergangenes Jahr war für ihn mit Krefeld im Halbfinale gegen den EHC Endstation – Berlin hätten sie „im Finale weggehauen, die lagen uns“, sagt er. Von einem Eisbären-Trauma bei seinem neuen Verein möchte er deshalb nichts wissen. „Dafür bin ich ja jetzt hier.“

Ansonsten möchte Schopper natürlich die Abwehr verstärken, sich weiter verbessern – und vielleicht noch mal an die Tür der Nationalmannschaft klopfen. „Immer kurz davor war ich verletzt“, ärgert sich der inzwischen 26-Jährige. „Mit meinem Alter zähle ich in dem Kreis allerdings schon zu den Älteren, da wird es natürlich schwierig.“ Doch vielleicht ist auch Routine gefragt, denn die bringt er mit. Sechs Spielzeiten hat er inzwischen in der DEL absolviert und hat an Wolfsburg einige Erinnerungen. Sein erstes DEL-Spiel machte er 2004 gegen den EHC, ein Jahr zuvor hatte er in seinem ersten Profijahr mit Weiden beim damals überragenden Zweitligisten Wolfsburg sensationell gewonnen. Und von Hannover mit einer Förderlizenz ausgestattet warf er den EHC 2006 mit Bremerhaven aus den Zweitliga-Play-Offs.

In Weiden hatte seine Eishockey-Laufbahn begonnen. Sehr untypisch. Erst mit elf Jahren – und: „Ich spielte Fußball im Verein und gelegentlich Inline-Hockey, war damit zufrieden. Mein Vater war als Steuerberater allerdings für die Finanzen beim EV Weiden zuständig.“ So kam der Kontakt zustande. „Obwohl“, so erinnert er sich, „mir Fußball viel mehr Spaß gemacht hat.“ Seine Leidenschaft sind Autos, in seiner Heimat hat er einen Touareg stehen. Schopper: „Und den fahre ich auch schon mal aus…“

aha

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