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Grizzlys siegen mit Mühe zum Saisonstart 3:2

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Grizzlys siegen mit Mühe zum Saisonstart 3:2

Bremerhaven. Eishockey-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg ist mit einem mühsamen Erfolg in die neue DEL-Saison gestartet. Bei Neuling Fischtown Pinguins in Bremerhaven gab es gestern vor mit 4647 Fans ausverkauftem Haus ein 3:2 (2:0, 1:2, 0:0). Fabio Pfohl, Armin Wurm und Lubor Dibelka trafen.

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Der Siegtreffer: Wolfsburgs Lubor Dibelka (r.) hatte schnell geschaltet, Bremerhavens Keeper markiert vergeblich, er sei unfair attackiert worden. Die Grizzlys gewannen 3:2 in Bremerhaven.

Quelle: cp24

Es war die DEL-Premiere der Gastgeber, sie waren gegenüber ihrer letzten Zweitliga-Saison auf 17 Positionen verändert und es schien, als sollten sie Lehrgeld zahlen. Nach einem vermurksten Powerplay der Gäste, bei dem Bremerhavens Brock Hooton mit einem Konter an Grizzlys-Keeper Sebastian Vogl gescheitert war, diktierte Wolfsburg die Partie, war deutlich überlegen, schneller, cleverer und schoss obendrein schlitzohrige Tore. Jeweils kam der Schlenzer von der blauen Linie. Einmal fälschte Pfohl den Schuss von Jeff Likens ab, einmal irritierte Tyson Mulock bei Wurms Versuch Bremerhavens Keeper Jani Nieminen.

In der Folge aber machten die Grizzlys zu wenig, kassierte einige unnötige Strafen, brachten die Gastgeber förmlich selbst ins Spiel. „Wir haben nach der Führung zu kompliziert agiert“, monierte Trainer Pavel Gross.

Die Gastgeber wühlten im zweiten Drittel in Überzahl den Anschlusstreffer rein. Bald darauf hatten die Pinguins erneut Überzahl, nach einem Schuss lag die Scheibe direkt am Innenpfosten, Vogl sah sie nicht. Einige Spieler waren irritiert, wo das Spielgerät war - bis sie Jordan Owens sah und blitzschnell eintippte.

Jetzt aber reagierte Wolfsburg, wurde wütend, aggressiver. Und prompt fiel auch die neuerliche Führung für die Gäste. Dibelka hatte den Überblick, als die Scheibe nach viel Druck frei im Bremerhavener Torraum lag. Fischtown-Torwart Nieminen reklamierte - die Schiedsrichter prüften es per Videobeweis, der Treffer zählte.

Im Schlussabschnitt wirkten die Grizzlys wieder stabiler. Pfohl (45.) scheiterte frei vor Nieminen, für Bremerhaven schoss Jeremy Welsh aus guter Position vorbei (50.), im direkten Gegenzug hatte Mark Voakes das leere Tor vor sich, traf aber den Puck nicht.

Die Dominanz des ersten Drittels war dahin, Bremerhaven war fast gleichwertig, Vogl parierte noch einmal stark gegen Corey Quirk, Bremerhaven versuchte kurz vor Schluss mit dem sechsten Feldspieler alles, setzte sich fest. Doch die Grizzlys retteten einen letztlich schwer erkämpften Sieg.

von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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