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Rückbesinnung auf „Grizzly-Hockey“

Eishockey: Strafzeiten schaden Wolfsburg weiter Rückbesinnung auf „Grizzly-Hockey“

Wolfsburg. Für Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg steht am Freitag um 19.30 Uhr ein richtungsweisendes Heimspiel an: Um im Kampf um die direkte Qualifikation für die Play-Offs nicht weiter an Vorsprung einzubüßen, hilft gegen die Schwenninger Wild Wings nur ein Sieg.

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„Vor dem Tor wieder härter werden“: Grizzlys-Kapitän Tyler Haskins (l.) und seine Teamkollegen sollen sich auf ihre Stärken zurückbesinnen.

Quelle: Boris Baschin

Neun Punkte Vorsprung haben die fünftplatzierten Grizzlys auf den Siebten ERC Ingolstadt. Zuletzt machten sich die Wolfsburger beim 3:4 nach Verlängerung gegen Augsburg und auch zuvor beim 1:4 in Nürnberg das Leben mit vielen Strafzeiten unnötig schwer. „Wenn wir gegen Schwenningen wieder so spielen, werden wir verlieren“, prophezeit Trainer Pavel Gross.

Strafzeiten nimmt, wer müde ist - das Fehlen von vier Importspielern will Gross aber nicht als Ausrede gelten lassen: „Wir hatten sechs Verteidiger und 13 Stürmer auf dem Spielbericht. Wenn jeder seinen Job macht, sind das genug Leute.“ Der Coach fordert sein Team zur Rückbesinnung auf die Grundlagen des „Grizzly-Hockeys“ auf: „Wenn wir diszipliniert spielen und in unserem System bleiben, sind wir erfolgreich. Wir müssen auch vor dem Tor wieder härter werden.“

Immerhin: Gegen die Panther funktionierte das Überzahlspiel der Grizzlys gut - obwohl mit Jeremy Dehner ein Lenker verletzt ausfällt. Zweimal wurde die Scheibe schnörkellos zum Tor transportiert, Mark Voakes traf im Nachschuss, Alexander Weiß mit einem präzisen, harten Schuss. Eine Qualität von Weiß, die er, wie er selbst sagt, bisher viel zu selten gezeigt hat: „Ich wurde für viele Treffer verpflichtet. Meine acht Tore sind für meine Ansprüche viel zu wenig.“

Am Freitag dürfte sich für ihn die Chance zum Nachlegen bieten, denn nur die Straubing Tigers sind in Unterzahl anfälliger als die Gäste aus Schwenningen. Aber Achtung: Die Wild Wings sind im Powerplay ähnlich stark wie Augsburg - wandern die Grizzlys wieder zu oft auf die Strafbank, wird es erneut ein schwerer Gang.

von Jakob Schröder

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