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Rosa: Sieht man die Videos, gibt‘s kein Rausreden mehr

AZ/WAZ-Serie mit Marco Rosa Rosa: Sieht man die Videos, gibt‘s kein Rausreden mehr

Er sollte nach dem Abgang von Nationalstürmer Kai Hospelt Wolfsburgs neuer Top-Mittelstürmer werden. Marco Rosa packte es, war nach etwas Anlaufzeit einer der beständigsten Feldspieler des Eishockey-Erstligisten EHC. In der AZ/WAZ-Eishockey-Serie berichtet er über die Saison.

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Zum Hauptrunden-Ende lief‘s nicht so gut: Marco Rosa und der EHC waren Achterbahn gefahren, es ging nun abwärts.

Quelle: Photowerk (bas)

Wir fanden immer öfter Wege, Spiele zu gewinnen. Vielleicht auch, weil wir viel theoretisch gearbeitet haben. In Wolfsburg wird viel Videoarbeit gemacht. Ich mag es. Video ist ein großartiges Werkzeug. Trainer Pavel Gross nutzt gern Clips, bringt dabei die Dinge genau auf den Punkt. Das ist nicht immer angenehm zu hören, aber es geht ja darum, sich zu verbessern. Und wenn man die Bilder sieht - rausreden kann man sich da nicht mehr.

Wir arbeiteten uns der Play-Off-Teilnahme entgegen, aber wir verspielten das Heimrecht. Ob das ein Nachteil ist, weiß ich nicht. Aber ich habe das Gefühl, in Deutschland ist es von der Stimmung her ähnlich wie in Finnland, wo ich vorher war. Die Fans sind sehr laut, stehen hinter ihrem Team, hinter ihrer Stadt. Der Enthusiasmus ist anders als in Nordamerika. Mein Eindruck ist, dass es in Deutschland schwerer ist, auswärts zu gewinnen.

Die letzten Partien der regulären Saison waren wir nicht gut. Die reguläre Saison ist ein Biest, weil sie wichtig ist, aber andererseits auch gefährlich. Ob du einen Gegner da viermal besiegt hast oder gar nicht - für die Play-Offs bedeutet das oft nichts mehr.

Fakt ist: Wir haben eine Saison auf der Achterbahn gespielt, oft zwischen kleinen Serien gewechselt. Zum Ende der Hauptrunde fuhr die Achterbahn bergab. Einzig gut: Wir wussten das, wir wussten, dass wir nicht gut waren und dass wir es in den Play-Offs besser machen müssten. Auswärts mussten wir starten, aber auswärts waren wir eines der besten Teams der Liga.

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