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„Reden, reden, bis sie es verstanden haben“

Eishockey:Grizzlys Wolfsburg „Reden, reden, bis sie es verstanden haben“

Vergangene Saison waren die Grizzlys für ihr Powerplay gefürchtet. Vorbei. Warum? Auch dazu dürfte Wolfsburgs Trainer Pavel Gross am Mittwochabend (18 Uhr) beim Fanstammtisch im VIP-Raum der Eis-Arena befragt werden.

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Druck auf Gegners Tor: Hier klappt es mal, aber vor allem im Powerplay tun sich die Grizzlys schwer. Und zuletzt blieben sie sowohl gegen Iserlohn als auch einige Wochen zuvor gegen Hamburg torlos und extrem harmlos.

Quelle: Photowerk (bb)

Vergangene Saison nutzten die Grizzlys jedes vierte Überzahlspiel, jetzt ist es kaum jedes sechste. Ein paar Treffer mehr - und die Mannschaft stünde auf einem Play-Off-Rang. Logisch, dass Gross hier auf den Durchbruch hofft. Weil seine Schützlinge das Erwünschte nicht gut umsetzten, bleibe ihm nur „reden, reden, reden, bis sie es verstanden haben“. Laufe das Powerplay nicht, „werden wir keinen Erfolg haben“. Sein Eindruck: „Einige glauben, es ist noch 2014/15.“ Er meint: Es werden die gleichen Spielzüge versucht, aber der eine oder andere Spieler ist neu, es hakt. Und, so Gross: „Die Gegner sind nicht dumm, sie haben sich auf uns eingestellt.“

Er fordert: „Einfacher spielen, mehr Schüsse aufs Tor bringen.“ Und er spornt seine Lenker an, das besser zu steuern. Denn: „Gerade Kreativspieler neigen dazu, mal einen Schlenker zu viel zu machen.“ Aber: „Kreativ sein heißt, eine Lösung zu finden.“ Und die könne auch mal „einfach“ heißen.

Wolfsburg braucht jetzt mal „zwei, drei Siege hintereinander“, doch ob alle den Ernst der Lage verinnerlicht haben? Am Dienstag musste Gross seine Schützlinge im Training lautstark daran erinnern, wie Körperspiel und Arbeit vor des Gegners Tor aussehen. Er nahm es nicht zu kritisch, weil das immer mal vorkommt. Nur: Am Freitag (19.30 Uhr) kommt Augsburg. Die sind auswärtsstark und top im Powerplay. Anschauungsunterricht gilt es zu vermeiden.

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